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Wenn Ängste außer Kontrolle geraten, ist eine Psychotherapie hilfreich. Foto: Julian Stratenschulte. Foto: Julian Stratenschulte

Ständig in Angst

Wann aus Sorgen eine Krankheit wird

Sorgen und Ängste gehören zum Leben dazu. Doch ständige Angst vor Krankheit und Verlust etwa kann in einer Angststörung münden. Oftmals kommen körperliche Symptome hinzu.

Krefeld (dpa/tmn) - Ist dieser komische Fleck auf der Haut gefährlich? Komme ich mit meinem Gehalt über die Runden? Ab und an solche Sorgen zu haben, ist völlig normal.

Wenn Sorgen gehäuft auftreten, nicht zu kontrollieren sind oder von intensiver Angst begleitet werden, könnte es sich aber um eine Angststörung handeln. Das erklärt der Berufsverband Deutscher Psychiater. Typisch für eine Störung ist, dass jemand über einen längeren Zeitraum Angst zum Beispiel um seine Angehörigen hat, obwohl dafür gar kein Anlass besteht. Betroffene erkundigen sich dann etwa häufig, ob es dem Partner oder Kind gut geht. Die Angst wird zum ständigen Begleiter.

Auch körperliche Symptome wie Herzklopfen, Beklemmung, Hitze- oder Kälteschauer können auftreten. Es sei deshalb wichtig, körperliche Ursachen zunächst auszuschließen.

Menschen mit generalisierter Angststörung helfe oft eine Psychotherapie. Dabei lernen Betroffene, ihre Ängste besser zu kontrollieren. Sie werden dann als weniger überwältigend erlebt. Neben der Psychotherapie kommen eventuell auch bestimmte Antidepressiva zum Einsatz. Und auch Entspannungstechniken zu erlernen, kann Betroffenen helfen.

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