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Bei Clusterkopfschmerzen ist es wichtig, sich fachärztlichen Rat zu suchen. Foto: Oliver Killig

Sonnenbrille und Co.

Was bei Clusterkopfschmerz vorbeugend hilft

Gegen den attackenartigen Kopfschmerz helfen gängige Mittel in der Regel nicht. Clusterkopfschmerzen sollten daher unbedingt fachärztlich behandelt werden. Einige Dinge können Betroffene dennoch selbst tun.

Krefeld (dpa/tmn) - Er kommt anfallsartig, ist bohrend und wird als extrem belastend empfunden: Clusterkopfschmerz tritt im Frühjahr gehäuft auf. Das erklärt der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN).

Neben den brennenden Schmerzen im Bereich der Schläfe bekommen Betroffene mitunter rote, tränende Augen oder rote Flecken im Gesicht. Anders als bei anderen Kopfschmerzarten schaffen Entspannungsübungen, Massagen und gängige Schmerzmittel keine Erleichterung.

Patienten können aber versuchen, Dinge zu vermeiden, die die Anfälle womöglich auslösen. Gegen helles Licht etwa schützt eine Sonnenbrille. Auf Alkohol sollten Betroffene möglichst ebenso verzichten wie auf das Rauchen. Auch Kaffee oder bestimmte Medikamente können den Schmerz triggern.

Da Clusterkopfschmerzen häufig als geradezu vernichtend empfunden werden, sei es wichtig, sie fachärztlich behandeln zu lassen. Infrage kommt zum Beispiel eine Therapie mit hundertprozentigem Sauerstoff, den Patienten über eine Gesichtsmaske einatmen. Daneben stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung, um Clusterkopfschmerzen zu behandeln, erläutern die Nervenärzte.

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