Glas Wasser und Wasserhahn
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Wer abends ein Glas Wasser parat stellt, muss morgens keinen Durst leiden – doch auf eine Sache sollten Sie achten.

Morgendlicher Durst

Unappetitliche Angelegenheit: Warum Sie über Nacht kein Wasserglas ans Bett stellen sollten

  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
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Morgens erstmal ein großer Schluck Wasser – was den Stoffwechsel ankurbelt und somit an sich genau das Richtige nach dem Aufstehen ist, kann ziemlich widerlich werden.

  • Sie zählen zu denjenigen, die abends immer ein Glas oder eine Flasche Wasser neben das Bett stellen?
  • Klar, der morgendliche Durst will so schnell wie möglich gestillt werden.
  • Doch es gibt gute Gründe, warum Sie sich die abendliche Gewohnheit abtrainieren sollen.

Wer morgens viel trinkt, bringt den Kreislauf in Schwung, regt den Stoffwechsel und auch die Verdauung an. Doch nicht alles eignet sich für die morgendliche „Trinkkur“. So können sich im am Vorabend auf dem Nachttisch abgestellten Wasserglas unzählige Keime sammeln – und sich bei guten Bedingungen auch vermehren. Die Keime und Bakterien würden aus der Luft stammen, die wir die ganze Nacht über eingeatmet haben, zitiert das Portal Fitbook US-Wissenschaftler Marc Leavey vom Mercy Medical Center. Krank würde man zwar bei einer normalen Immunabwehr nicht werden, doch unappetitlich ist es allemal.

Keime im Speichel und abgestorbene Hautschuppen: Die Flasche Wasser als Bakterienschleuder

Sie fühlen sich nicht angesprochen, weil Sie eine Flasche Wasser neben dem Bett platzieren? Dies könnte eine noch größere Bakterienschleuder* sein: So berichtet das Portal Fitbook, dessen Partner die Krankenkasse DAK Gesundheit ist, dass am Ende des Flaschenhalses abgestorbene Hautzellen und Bakterien haften bleiben können, während Sie trinken. Auch der Speichel enthält Bakterien, die ins Getränk gelangen und sich dort vermehren können. Achten Sie deshalb darauf, nicht über mehrere Tage hinweg aus derselben Flasche, beziehungsweise den Inhalt idealerweise möglichst schnell zu trinken, so Fitbook.de.

Die Tasse Tee am Morgen darf nicht fehlen?

Mit dem „Philips HD9359/90 Wasserkocher aus Edelstahl“ (werblicher Link) haben Sie die Wahl zwischen vier Temperatureinstellungen von 40°C, 60°C, 80°C und 100°C – so wird die Tasse Schwarz- oder Grüntee perfekt!

Die einfachste Lösung: Bei Durst das Bett verlassen und in der Küche ein Glas Wasser trinken. Für wen das unmöglich scheint, dem bietet es sich an, ein Glas Wasser am Bett mit einem kleinen Teller abzudecken oder eine Flasche mit wenig Inhalt zu füllen. Damit Bakterienkulturen erst gar nicht gedeihen können, sollten Sie Ihr Trinkglas oder Ihre Trinkflasche am Morgen abspülen oder in die Spülmaschine geben. (jg) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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Was tun, wenn die Blase andauernd drückt?

Ein Symptom, viele mögliche Ursachen: Ständiger Harndrang kann unter anderem auch durch eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes ausgelöst werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Petra Linkenbach ist staatlich geprüfte Physiotherapeutin in Erlangen und Referentin der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie und Proktologie im Deutschen Verband für Physiotherapie. Foto: Glasow Fotografie/dpa-tmn
Dr. med. Sonja Kukuk ist Fachärztin für Urologie und Weiterbildungsassistentin in Geburtshilfe und Gynäkologie am Florence-Nightingale-Krankenhaus in Düsseldorf. Foto: Frank Elschner/Kaiserswerther Diakonie/dpa-tmn
Dr. med. Anca Dizdar ist leitende Oberärztin und Leiterin des Interdisziplinären Kontinenz- und Beckenbodenzentrum am Florence-Nightingale-Krankenhaus in Düsseldorf. Foto: Frank Elschner/Kaiserswerther Diakonie/dpa-tmn
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