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Beim intensivem Workout kommen die meisten von uns ins Schwitzen. 

Eine heiße Frage

Wer schwitzt mehr - Männer oder Frauen?

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Schwitzen ist wichtig, denn Schweiß reguliert die Körpertemperatur. Doch schwitzen Männer mehr als Frauen? Diese Frage haben nun Forscher untersucht. Das überraschende Ergebnis räumt mit Vorurteilen auf.

Beim Sport hat das wohl schon jeder beobachtet: Bei einigen Sportlern strömt der Schweiß aus allen Poren, bei anderen dagegen ist nicht mal eine Perle auf der Stirn zu sehen.

Auch wenn es unästhetisch aussieht, die Schwitzer sind besser trainiert.

Hitze im Körper ist gefährlich

Bei jeder Bewegung verbrennt der Körper Energie und das erzeugt Wärme. Unser Körper funktioniert jedoch mit einer Temperatur von 37 Grad am Besten. Überschüssige Wärme muss der Körper schnell loswerden. Zu viel Hitze ist gefährlich, eine Körpertemperatur von über 42 Grad sogar tödlich.

Um Wärme abzuleiten, weiten sich die Gefäße, die Durchblutung der Haut nimmt zu, Hände und Füße werden warm, der Kopf rot. Lesen Sie hier bei Merkur.de: So belastet Hitze die Gesundheit.

Dazu verhindert Schweiß das Überhitzen. Die feinen Tröpfchen verdunsten zum Kühlen auf unserer Haut. Das senkt die Körpertemperatur und der Stoffwechsel läuft wieder rund. 

Bei trainierten Sportlern funktioniert diese Temperaturregulation optimal. Der Körper reagiert schneller auf den Temperaturanstieg bei Bewegung. Gute Sportler können bis zu drei Liter Schweiß pro Stunde produzieren, Untrainierte maximal 0,8 Liter. Mit jedem Training funktioniert das System allerdings besser. 

Schwitzen Männer anders als Frauen?

Bislang hieß es immer, Männer schwitzen mehr und schneller als Frauen. Wissenschaftler konnten einen Unterschied bei den Geschlechtern ausmachen. Zwar regulieren Frauen auch ihre Körpertemperatur herunter, aber einen Tick später als das männliche Geschlecht, wie beim Onlineportal 20min.ch zu lesen ist. Testosteron, das männliche Sexualhormon, soll demnach für diesen Effekt verantwortlich sein.

Beim Schweiß spielt das Geschlecht keine Rolle

Allerdings werfen Forscher diese Theorie über den Haufen. Beim Thema Schweiß gibt es keinen Geschlechterunterschied, berichten Wissenschaftler der University of Wollongong (Australien) in einem Artikel im Fachblatt „Experimental Physiology“. Männer und Frauen schwitzen demnach auf die gleiche Weise.

Für die Studie mussten 36 Männer und 24 Frauen im Labor einmal 20 Minuten und dann 45 Minuten bei einer Raumtemperatur von 28 Grad und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 36 Prozent Radfahren. 

Dabei zeigte sich, dass Männer und Frauen ihre Körperwärme gleichermaßen regulieren konnten. Bei der Schweiß-Rate ließen sich in diesem Experiment keine großen Geschlechterunterschiede (maximal fünf Prozent) feststellen. 

Ob, bei dem einen mehr oder weniger Schweiß läuft, hat nach Ansicht der Forscher, allein mit der Körpermasse zu tun: Große Menschen, schwitzen mehr als kleinere.

Tipps gegen Schweißfüße finden Sie hier.

Ist Schwitzen uncool? Das sollten Sie darüber wissen

ml

   

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