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Wie alt wir werden, wissen wir eigentlich nicht. Doch die Lebenserwartung ist deutlich gestiegen.

Ein langes Leben

Wie alt wird ein Mensch? Die wichtigsten Fakten

Wie alt ein Mensch wird, hängt vom wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und medizinischen Umfeld ab - aber auch vom individuellen Lebensstil.

Leben Frauen deshalb fast überall länger als Männer? Zahlen und Fakten zur Lebenserwartung weltweit:

  1. Wie alt wird ein heute geborenes Kind?
    Ein 2015 geborenes Kind hat laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine durchschnittliche Lebenserwartung von 71,4 Jahren. Wie alt es wirklich wird, hängt aber stark davon ab, wo es zur Welt kommt.
  2. Wer wird am ältesten?
    Mit 83,7 Jahren werden die Japaner insgesamt am ältesten. Frauen erreichen dort sogar ein Durchschnittsalter von 86,8 (Stand Mai 2015).
  3. Länder mit einer hohen Lebenserwartung
    Nach Japan folgen die Menschen in der Schweiz (83,4), Singapur (83,1), Australien und Spanien (jeweils 82,8).
  4. Wie alt werden die Deutschen?
    Mit im Durchschnitt 81 Jahren liegen die Deutschen nicht schlecht, aber auch nicht in der Spitzengruppe. Frauen werden laut WHO immerhin 83,4 Jahre alt, Männer 78,7.
  5. Gibt es mehr Hunderjährige?
    Aber auch die Zahl der Hundertjährigen hat sich hierzulande einer Studie der Universität Heidelberg zufolge binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt.
  6. In welchen Ländern ist die Lebenserwartung gestiegen?
    Am deutlichsten entwickelte sich die durchschnittliche Lebenserwartung in Afrika: seit 2000 um 9,4 auf mittlerweile 60 Jahre.
    Die Gründe: geringere Sterblichkeit bei Kindern durch bessere medizinische Versorgung sowie Fortschritte im Kampf gegen Aids und Malaria.
  7. Länder mit der niedrigsten Lebenserwartung
    Gleichwohl bleiben einige afrikanische Länder laut WHO Schlusslichter bei der weltweiten Lebenserwartung: Sierra Leone (50,1), Angola (52,4) und die Zentralafrikanische Republik (52,5).
  8. Warum werden die Menschen immer älter?
    Dass die Menschen global gesehen immer älter werden hat gute Gründe: steigenden Wohlstand, medizinischen Fortschritt, bessere Hygiene, mehr soziale Fürsorge, höhere Bildung und eine bewusstere Lebensweise, oft unter Verzicht auf Tabak und Alkohol.




    dpa

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