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Mit einer positiven Einstellung und ohne Mittagsschlaf kommt man gut in die "Sommerzeit".

So müde?

Wie der Körper in den Sommerzeit-Rhythmus kommt

Zweimal im Jahr bringt die Zeitumstellung manch einen aus dem Takt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag beginnt die Sommerzeit. Das heißt, eine Stunde früher aufstehen. Müdigkeit ist vorprogrammiert - oder?

Montag (30. März) wird für viele Menschen ein harter Tag. Denn von Samstag auf Sonntag wird die Uhr auf Sommerzeit umgestellt, und von da an geht alles eine Stunde früher los. Auch die Arbeit. Mit ein paar Tricks von Schlafforscher Prof. Jürgen Zulley klappt das Aufstehen und Wachbleiben besser.

Wie bekomme ich es hin, am Montag trotz Zeitumstellung fit zu sein?

Man kann schon am Wochenende vorsorgen: Am besten steht man schon am Samstag eine halbe Stunde früher auf, verlegt auch die Mahlzeiten um eine halbe Stunde vor und geht am besten abends eine halbe Stunde eher ins Bett. "So kommt der Körper schon mal in den Sommerzeit-Rhythmus", sagt Zulley. Am Sonntag verlegt man Aufstehen, Essen und Schlafen um eine weitere halbe Stunde vor. So ist die eine Stunde am Montagmorgen schon aufgeholt.

Darf ich mir einen Mittagsschlaf gönnen?

Am Sonntag verzichtet man besser auf ein Nickerchen, denn das erschwert das frühere Einschlafen am Abend, und man ist Montagmorgen noch müder. Auch am Montag sollte man wenn möglich ohne Mittagsschlaf auskommen, rät Zulley. Dann kann der Körper sich leichter an die neue Zeit gewöhnen. Wer nicht ganz ohne Mittagsschlaf kann, sollte nicht länger als eine halbe Stunde schlafen. Das wirkt sich am wenigsten auf den Schlaf am Abend aus.

Was hilft mir sonst noch bei der Zeitumstellung?

"Ganz wichtig: Nicht ärgern!", sagt Zulley. Man sollte sich bewusst machen, dass die Müdigkeit nur vorübergehend ist. In der Regel braucht die innere Uhr ein bis zwei Tage, um sich umzustellen. Die Uhr schon am Samstagabend umstellen ist ein psychologischer Trick, der manchen hilft, schneller mit der Sommerzeit klarzukommen.

Und was hilft, wenn das Aufstehen am Montag trotz allem schwerfällt - schließlich ist es dunkler als sonst?

Auch wenn das am frühen Morgen ein bisschen fies ist: "Alles Licht anmachen, was da ist", rät Zulley. Denn Licht braucht man, um wach zu werden. Ein kleiner Trost: Es dauert nur ein paar Tage, dann ist es morgens wieder hell. Auch Musik aufdrehen hilft beim Aufwachen - und macht trotz Zeitumstellung gute Laune.

dpa/tmn

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