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Hömöopathie kann bei allergischen Beschwerden helfen.

Die Natur als Apotheke kann auch Allergikern helfen / Tipps von homöopathischen Ärzten

Mit „Wolfsmilch“ gegen Heuschnupfen

Nicht immer sind bei Heuschnupfen chemische Medikamente nötig, manchmal kann auch die Homöopathie helfen. Lesen Sie hier, welche Mittel bei welchen Beschwerden helfen.

Die Homöopathie wurde vor ungefähr 200 Jahren von dem aus Meißen stammenden Arzt Samuel Hahnemann entwickelt. Er hatte in Versuchen beobachtet, dass diejenigen Krankheitssymptome bei einem Menschen von einer Arznei geheilt wurden, die von eben dieser Arznei bei einem Gesunden hervorgerufen wurden.

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Er formulierte daraufhin für die Homöopathie das Gesetz „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“. Es besagt konkret, das Schälen einer Zwiebel kann bei einem gesunden Menschen einen milden Tränenfluss hervorrufen, umgekehrt kann ein milder Tränenfluss bei einem Heuschnupfenpatienten oft durch die homöopathisch aufbereitete Zwiebel gelindert werden.
Seit der Entdeckung der Homöopathie hat sich durch viele, zum Teil auch wissenschaftlich belegte Studien gezeigt, dass Homöopathie sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen eingesetzt werden kann.

Diese Mittel helfen:

Auch die akuten Beschwerden des Heuschnupfens können durch homöopathische Mittel gelindert oder sogar geheilt werden, sofern sie korrekt entsprechend der Symptome des Patienten ausgewählt werden:

Euphorbium („Wolfsmilch“ ist ein Haut- und Schleimhautmittel): bei sehr plötzlichem Krankheitsbeginn mit Niesreiz; Jucken aller Schleimhäute; bei trockenem brennendem Kitzelhusten in der Brustmitte.

Allium cepa (Küchenzwiebelpräparat): bei milden Tränen und brennender Haut, reizendem Fließschnupfen; lichtempfindliche Augen; Niesen beim Eintreten in ein warmes Zimmer.

Euphrasia („Gemeiner Augentrost“, Wiesenpflanze): bei wund machenden, beißenden, brennenden Tränen, begleitet von mildem Schnupfen; extreme Lichtempfindlichkeit; leicht verklebende Augen.

Arsenicum album (arseniges Säure-Mittel): Augen-, Nasen- und Halssymptome gehen allgemein mit brennenden Schmerzen einher. Die Beschwerden werden im warmen Zimmer und in sehr kalter Luft verschlimmert.

Sabadilla (gewonnen aus Samen der Sabadill-Pflanze, auch Läusekörner genannt): Heuschnupfen einhergehend mit Frostigkeit; im Sommer am schlimmsten; Schnupfen erst dünn, später dicker werdend; oft begleitet von Jucken am Gaumen.

Sanguinaria (aus dem Wurzelstock der kanadischen Blutwurzel): bei scharfem Fließschnupfen, begleitet von Druckschmerz an der Nasenwurzel; viel Niesen; überempfindlicher Geruchsinn oder aber auch Verlust des Geruchsinns.

Sinapis nigra (Schwarzer Senf“): bei trockenem Heuschnupfen, Nasenlöcher abwechselnd verstopft; wenig, aber scharfe Absonderungen; viel Niesen; heißes Gefühl beim Tränenfluss. Verbrühungsgefühl im hinteren Rachen.

So nehmen Sie die Mittel ein:

Dies sind nur die wichtigsten Mittel für eine homöopathische Akutbehandlung des Heuschnupfens. Zu haben sind die Präparate in der Apotheke – in der Potenzierungsstufe C12. Sie sollten über zwei Tage alle drei Stunden eingenommen werden, danach pausieren.

Lesen Sie auch:

Allergie-Ratgeber

Deutscher Allergie- und Asthma-Bund e.V.

Hat sich eine Besserung eingestellt, so wird mit einer erneuten Einnahme so lange gewartet, bis sich die Symptome wieder deutlich verschlechtern. Hat sich jedoch weder in der Zeit der Einnahme, noch in der Zeit danach eine Wirkung gezeigt, so sollten für die Wahl eines Alternativmittels weitere Begleitsymptome berücksichtigt werden. Selbstbehandlungen sollten nicht durchgeführt werden, wenn der Heuschnupfen mit einer Lungenbeteiligung (Husten, allergisches Asthma) einhergeht!Letztlich werden auf diese Weise der homöopathischen Behandlung nur einzelne äußere Symptome einer inneren Erkrankung behandelt. Der Tränenfluss bzw. die Laufnase wird genauso gestoppt wie durch Cromoglicinsäure in schulmedizinischen Heuschnupfenmedikamenten, nur eben auf natürlicher Basis.

Um die eigentliche Krankheit, nämlich ein überreagierendes Immunsystem, dauerhaft zu heilen, bedarf es einer konstitutionellen homöopathischen Behandlung. Dabei wird ein homöopathisches Mittel verordnet, das auf die Gesamtheit der Beschwerden und Symptome eines individuellen Patienten passt. Auf diese Weise kann eine dauerhafte Heilung erzielt werden.

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