Unterkörper eines Babys, das auf einer gepunkteten Decke liegt (Symbolbild).
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Wundschutzcreme soll den sensiblen Babypo pflegen. Dabei sollte sie unbedingt frei von Problemstoffen sein (Symbolbild).

Paraffine, MOAH, Duftstoffe

Wundschutzcreme im Öko-Test: Zwei bekannte Marken fallen wegen Mineralöl-Verunreinigungen durch

Wundschutzcremes kommen mit besonders sensiblen Körperstellen des Babys in Kontakt. Umso wichtiger ist es, dass sie frei von Problemstoffen sind. Leider ist das nicht immer der Fall, wie eine aktuelle Untersuchung von Öko-Test zeigt.

Frankfurt am Main – Windeln sind für die Haut eine Herausforderung: Sie bekommt wenig Luft, es herrscht Feuchtigkeit, Wärme und sie ist umgeben von reizenden Harnstoffen. Nicht selten führt das zu einem wunden Po oder sogar zu einer Windeldermatitis. Die wichtigste Vorbeugung lautet hier: Windeln regelmäßig wechseln, den Po sanft reinigen und ausreichend „Lüften“. Darüber hinaus können Wundschutzcremes helfen, einem wunden Windelbereich vorzubeugen. Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat 25 Wundschutzcremes im Labor auf ihre Inhaltsstoffe überprüft,* darunter zehn Naturkosmetikprodukte. Das Testergebnis fällt überwiegend positiv aus. Nur zwei Produkte enthalten Problemstoffe und sollten gemieden werden.

In der „Penaten Creme“ der Marke Johnson & Johnson sowie der „Kaufmanns Haut- und Kinder-Creme“ der Marke Kaufmann konnte das Labor aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) nachweisen, unter denen auch krebserregende Verbindungen sein können. Sie haben in Kosmetik für Babys nichts zu suchen, schon gar nicht bei wunder Babyhaut. Doch wie kommen die MOAH in die Babycreme? Beide Produkte enthalten Paraffine. Diese erdölbasierten Fettbestandteile von Kosmetik können mit MOAH verunreinigt sein. Und auch die Paraffine selbst sind zu hinterfragen, da sie sich, anders als natürliche Öle, nicht in das Gleichgewicht der Haut einfügen. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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