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Zahnputzbecher aus Plastik können wahre Bakterienschleudern sein.

Ein Experte erklärt, warum

Ist Ihr Zahnputzbecher aus Plastik? Dann werfen Sie ihn schnell weg

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Ein Zahnputzbecher ist für viele ein Muss im heimischen Badezimmer. Doch die meisten sind aus Plastik - und können am Ende schädlich für die Gesundheit sein.

Er ist praktisch, geht nicht so schnell kaputt und es gibt ihn in vielen Farben: Zahnputzbecher sind für viele ein wichtiger Alltagsgegenstand im Badezimmer, der nicht mehr wegzudenken ist. 

Schließlich ist es wichtig, die Zähne morgens und abends zu putzen, um sie sauber und gesund zu halten. Ansonsten drohen Karies, Zahnstein und Zahnfleischentzündungen. Meist benutzen daher viele Deutsche nicht nur eine (elektrische) Zahnbürste, sondern zusätzlich Mundwasser und Zahnseide.

Zahnputzbecher aus Plastik: Bakterienschleudern?

Um alle Utensilien verstauen zu können, ist daher für die meisten ein Zahnputzbecher ein absolutes Muss. Am besten aus Plastik – denn das ist robust, auch wenn die Kinder mal wieder am Waschbecken planschen.

Zudem kann die nasse Zahnbürste nach dem Zähneputzen so schneller trocknen und es gelangen keine Bakterien an die Bürste. Zumindest in der Theorie – denn der Zahnexperte Markus F. Felber von Focus Online warnt davor, einen Becher aus Plastik zu benutzen.

Der Grund dafür: "Plastikbecher haben oft eine raue Oberfläche, dort können sich Bakterien absetzen." Das heißt also: Genau das Gegenteil ist der Fall.

Sein Tipp: Lieber ein Glas verwenden. Das kostet nicht viel mehr – und Keime haben keine Chance. An der glatten Oberfläche können sie nämlich nicht so gut haften.

Lieber Zahnputzbecher aus Glas: Das müssen Sie beachten

Ein weiterer willkommener Nebeneffekt: Durch das transparente Glas sehen Sie schneller Wasserspritzer und Zahnpasta-Reste – und wissen so, wann es wieder gereinigt werden muss.

Außerdem empfiehlt es sich, das Glas an einen hellen Ort zu stellen, wo es Luft abbekommt – so haben Bakterien erst recht keine Chance, sich einzunisten.

Außerdem sollten Sie darauf achten, dass der Becher nicht zu nah an der Toilette steht. Der Grund dafür: Beim Spülvorgang könnten Darmbakterien aus der Schüssel gespritzt werden, die sich dann überall im Bad verteilen. Daher macht es Sinn, erst den Klodeckel zu schließen – und dann zu spülen.

Lesen Sie hier, was passiert, wenn Sie abends vergessen, Ihre Zähne zu putzen.

Auch interessant: Diese Zahnpasten haben bei Stiftung Warentest am besten abgeschnitten.

Von Jasmin Pospiech

Mit Zahnseide und Co. gegen Karies

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