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Oftmals merkt man viel zu spät, dass man von einer Zecke gebissen wurde. Daran ist ein Wirkstoff im Speichel des Blutsaugers Schuld.

Bitte nicht kratzen!

Darum sollten Sie sofort zum Arzt, wenn ein Zeckenbiss juckt

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Wer von einer Zecke gebissen wird, hat oftmals danach eine Einstichstelle. Wenn diese allerdings zu jucken beginnt, sollten Sie schnell zum Arzt.

Wer sich im Hochsommer öfters im Freien aufhält, der hat es sicherlich schon mal erlebt: Schon hat sich eine hartnäckige Zecke festgesaugt. Wer diese sauber mit einer Zeckenzange oder Pinzette entfernt, sollte die Bissstelle in den kommenden Tagen besser beobachten.

Von der Zecke gebissen - darum sollten Sie bei Juckreiz sofort zum Arzt

Falls diese anfangen sollte, zu jucken, kann es sich um eine Infektion handeln. In der Regel juckt ein Zeckenbiss nämlich nicht oder ist schmerzhaft. Der Grund dafür: Nach dem Stich sondert die Zecke ein Betäubungsmittel in die Wunde ab, weshalb Betroffene meist erst viel später bemerken, dass sie überhaupt von einer Zecke gebissen wurden.

Lesen Sie hier: Weiße, rote, schwarze Zecken: Das sagt die Farbe über ihre Gefahr aus.

Da der Speichel auch entzündungshemmend wirkt, treten mögliche Schmerzen aufgrund einer Infektion oftmals erst Minuten oder Stunden nach dem Biss auf. Der im Speichel befindliche Wirkstoff soll schließlich vermeiden, dass das körpereigene Immunsystem sofort anspringt und den Blutsauger bei der Arbeit stört.

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Auf jeden Fall sollten Sie sich die Wunde von einem Arzt anschauen lassen. Dieser wird schnell erkennen, ob der Juckreiz auf etwas Gefährlicheres hindeutet oder völlig harmlos ist. Schließlich muss es sich nicht unbedingt um eine Infektion handeln. So kann es lediglich ein Hinweis auf eine allergische Reaktion auf den Speichel des Parasiten sein.

Bitte nicht kratzen: Juckreiz kann auf Infektion mit Bakterien hinweisen

Falls der Arzt doch eine Infektion diagnostiziert, rührt der Juckreiz daher, dass Bakterien wie zum Beispiel Borrelien oder Pneumokokken in die Wunde gelangt sind. Die sogenannte Wanderröte, eine kreisförmige Rötung um die Einstichstelle, kann ebenfalls ein Indiz dafür sein. Wenn dies der Fall ist, wird der Arzt eine nötige Behandlung sofort in die Wege leiten, damit es erst gar nicht zu einer Borreliose oder einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kommt.

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In der Zwischenzeit empfiehlt es sich, die Einstichstelle nicht zu berühren oder daran zu kratzen. Ansonsten entzündet sie sich (weiter) und es gelangen noch mehr Keime in die Wunde. Generell gilt: Wenn der Juckreiz zu stark werden sollte, können Sie kühlende Salben oder Cremes, Eiswürfel oder Kühlpacks verwenden, um sich zwischenzeitlich Linderung zu verschaffen. Zumindest bis geklärt ist, ob der Biss harmlos ist oder nicht.

Lesen Sie auch: So entfernen Sie eine Zecke richtig.

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jp

Aufgepasst: Das sind die acht häufigsten Irrtümer über Zecken

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