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Das Zika-Virus breitet sich immer mehr aus. 

Gesundheitsrisiko 

Zika-Virus gefährdet ein Drittel der Menschheit 

Das gefährliche Zika-Virus breitet sich immer weiter aus. Die Gefahr durch das Virus wächst. Eine Studie hat nun das Risiko für Länder aufgelistet, wo sich Zika ausbreiten könnte.  

Rund ein Drittel der Menschheit lebt in Ländern, in denen sich das Zika-Virus theoretisch ausbreiten könnte.

Ein Risiko bestehe besonders in Indien, heißt es in einer Studie, die am Freitag in dem Fachmagazin "The Lancet Infectious Diseases" veröffentlicht wurde. Insgesamt leben der Untersuchung zufolge rund 2,6 Milliarden Menschen in Zika-gefährdeten Gebieten.

Dazu zählen - zusätzlich zu den derzeit besonders betroffenen Ländern Südamerikas - auch Staaten in Südostasien und in Afrika. Dort hat sich das Virus zwar bislang nicht weit ausgebreitet, aber die klimatischen Bedingungen und die lokalen Mücken-Arten könnten eine Ausbreitung begünstigen, warnten die Forscher. Alleine in Indien seien potenziell 1,2 Milliarden Menschen gefährdet.

Allerdings sei noch nicht hinreichend geklärt, wie das Virus genau auf den Menschen übergehe, betonen die Autoren der Studie, unter anderem von der Universität Toronto in Kanada und der britischen Uni Oxford.

Das Zika-Virus wird vorwiegend von Mücken übertragen und verläuft bei Erwachsenen zumeist harmlos. Bei Schwangeren kann es aber dazu führen, dass Babys mit Mikrozephalie geboren werden. Die Kinder haben dabei einen ungewöhnlich kleinen Kopf, was zu schweren Entwicklungsschäden führen kann.

Zika grassiert vor allem in Lateinamerika. Die meisten Fälle, rund 1,5 Millionen, wurden bisher in Brasilien verzeichnet.

AFP

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