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Kann Zitronensaft Sie vor Nierensteinen schützen?

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Von: Janine Napirca

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Frau in gelber Kleidung trinkt Zitronensaft
Eine halbe Tasse Zitronensaft am Tag kann Nierensteinen vorbeugen. © ME Lukashevich/Imago

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung tut dem Körper gut. Mit Zitronensaft können Sie sogar das Risiko von Nierensteinen minimieren.

Dass die Ernährung die Gesundheit positiv wie auch negativ beeinflussen kann, dürfte jedem bekannt sein. Auch wenn häufig Medikamente, die Gene oder spezielle Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes* oder Osteoporose für Nierensteine verantwortlich sind, kann auch die Ernährung sich günstig oder weniger günstig auf die Bildung von Nierensteinen auswirken. Was Zitronensaft damit zu tun hat, erfahren Sie hier.

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So kann Zitronensaft vor Nierensteinen schützen

Generell ist es zunächst wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Empfohlen werden zwei bis drei Liter am Tag. Allerdings sollten Sie stark zuckerhaltige Getränke wie zum Beispiel Cola oder bestimmte Säfte besser vermeiden. Greifen Sie statt zur Limonade aus dem Handel besser zu Zitronensaft.

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Saft von Zitronen, oder auch von Limetten enthält Citrat. Dieses neutralisiert die Säure im Urin und beugt somit der Bildung von Nierensteinen vor. Mischen Sie über den Tag verteilt am besten zum Wasser etwas Zitronen- oder Limettensaft, sodass Sie täglich etwa eine halbe Tasse Zitronensaft bzw. Limettensaft zu sich genommen haben. Mit diesem natürlichen Geschmacksverstärker fällt es Ihnen vermutlich auch leichter, die empfohlene Menge an Flüssigkeit pro Tag zu erreichen.

Auf diese Lebensmittel sollten Sie bei Nierensteinen besser verzichten

Salz kann die Bildung von Nierensteinen begünstigen. Weshalb Sie sich auf maximal einen halben Teelöffel am Tag beschränken sollten. Insbesondere Fertiggerichte enthalten viel Salz, wie beispielsweise Salatdressing, Brot, Nudelsoßen, aber auch Müsli und Suppen. Seien Sie auch vorsichtig bei Nahrungsergänzungsmitteln. Sie sollten diese am besten nur in Rücksprache mit Ihrem Arzt zu sich nehmen.

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Außerdem ist es ratsam, den Fleischkonsum zu regulieren. Zu viel tierisches Eiweiß erhöht zum einen den Säuregehalt im Urin, zum anderen reduziert es den Citratgehalt. Beides Bedingungen, die der Bildung von Nierensteinen gelegen kommen. (jn) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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