+
Wer nicht schwanger werden will, sollte richtig verhüten. Foto: Oliver Berg

Zyklus-Apps: Vorsicht bei Verhütungswunsch

Zur Information sind Zyklus-Apps durchaus in Ordnung. Wer auf keinen Fall schwanger werden will, sollte allerdings aufpassen. Richtige Verhütung geht anders.

Mainz (dpa/tmn) - Zyklus-Apps oder -Computer sollen Frauen dabei helfen, ihre fruchtbaren Tage zu bestimmen. Das kann hilfreich für Frauen sein, die schwanger werden möchten.

Wer eine Schwangerschaft verhindern will, greift aber lieber auf gängige und sichere Verhütungsmethoden wie Kondom, Pille oder Spirale zurück, rät die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie. Die Daten der digitalen Helfer richtig zu interpretieren, ist für Laien schwierig. Wer einen unregelmäßigen Zyklus hat oder den Computer falsch bedient, ist damit nicht viel schlauer als mit einem normalen Thermometer, Bleistift und Kalender.

Das Problem bei den Zyklus-Apps ist, dass Nutzer nur schwer deren Auswertungsweise verstehen können. Die Hersteller geben meist nicht an, nach welchen Kriterien sie Daten wie die Körpertemperatur auswerten. Für Frauen, die schwanger werden wollen, ist das nicht so schlimm: Das einzige Risiko besteht darin, dass sie erstmal nicht schwanger werden. Möchte eine Frau aber eine Schwangerschaft verhindern, sollte sie lieber nicht auf Computer und Apps zurückgreifen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Warum Sie nie mit offenem Klodeckel spülen sollten
Spülen Sie nach dem Toilettengang erst, wenn der Klodeckel geschlossen ist? Wenn nicht, tun Sie es wahrscheinlich, wenn Sie das gelesen haben.
Warum Sie nie mit offenem Klodeckel spülen sollten
Eltern können Babys auf Diabetes-Risiko testen lassen
Es ist die häufigste Stoffwechselerkrankung unter Kindern und Jugendlichen: Typ-1-Diabetes tritt meist völlig überraschend auf. Europaweit sollen jetzt …
Eltern können Babys auf Diabetes-Risiko testen lassen
Unglaublich: Diese Krankheiten gibt es wirklich
Über seltene Krankheiten denken wir meist noch seltener nach, weil nur wenige Menschen daran erkranken. Dennoch gibt es rund 8.000 verschiedene davon weltweit.
Unglaublich: Diese Krankheiten gibt es wirklich
Influenza 2018: Was hilft schnell gegen Grippesymptome?
Schnupfen, Gliederschmerzen und Fieber: Aus heiterem Himmel scheint die Grippe zugeschlagen zu haben. Doch mit diesen Tipps können Sie schnell für Abhilfe sorgen.
Influenza 2018: Was hilft schnell gegen Grippesymptome?

Kommentare