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Notwendig und lästig: Gemeinsame Hausarbeit ist ein häufiger Streitfaktor in Beziehungen. Foto: Tobias Hase

Mehr Zeit zu zweit

Geteilte Haushaltsarbeit muss Vorteile bringen

Wäsche waschen, Geschirr spülen, putzen: Die Arbeit im Haushalt ist gerade für Paare oft lästig und sorgt häufig für Streit. Das muss nicht sein: Eine effiziente Verteilung der lästigen Pflichten bringt oft große Vorteile.

Hamburg (dpa/tmn) - Haushaltsarbeit sorgt bei vielen Paaren immer wieder für Stress. Ein guter Anreiz kann sein, dem Partner die Vorteile der Arbeitsteilung vor Augen zu führen: Wenn alles klappt, bleibt mehr Zeit, in man gemeinsam etwas Schönes unternehmen kann.

Der Trick beim Aufteilen der Hausarbeit in Beziehungen ist ein Wechsel der Perspektive: "Denn wenn Sie nichts miteinander anfangen können, wieso sollte man freiwillig staubsaugen?", erklärt Diplom-Psychologin Berit Brockhausen in der Zeitschrift "Emotion" (Ausgabe Februar 2017).

Am besten machen Paare eine Liste mit Haushaltspflichten, über die sie sich uneins sind. Dabei sollte man die Aufgaben realistisch aufteilen: Die Reinigung der Edelstahlspüle übernimmt besser nicht derjenige, für den Kalkflecken unsichtbar sind. Brockhausen empfiehlt außerdem: den Partner für seine Arbeit nicht verbessern oder ständig herumnörgeln. Das killt jegliche Motivation, die lästigen Dinge zu erledigen.

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