Bewaffneter Raubüberfall auf Bäckerei - Täter flüchtig

Bewaffneter Raubüberfall auf Bäckerei - Täter flüchtig
+
Wer im Lotto gewinnt, muss erstmal nichts ans Finanzamt abgeben. Erst wenn der Geldsegen Zinsen abwirft, muss gezahlt werden. Foto: Hendrik Schmidt

Gewinne aus Glücksspielen sind nicht immer steuerfrei

Berlin (dpa/tmn) - Jede Woche hoffen tausende Glücksspieler auf sechs Richtige im Lotto. Wer den Jackpot dann wirklich knackt, stellt sich vielleicht nach der ersten Euphorie die Frage: Muss ich die Gewinne eigentlich versteuern?

Die gute Nachricht vorweg: Wer Gewinne aus Glücksspielen erzielt, muss diese in der Regel nicht versteuern - egal wie hoch sie ausfallen. Laut der Bundessteuerberaterkammer kann das Finanzamt Einnahmen aus Glücksspielen keiner besteuerbaren Einkommensart zuweisen. Das gilt sowohl für Gewinne aus deutschen staatlichen Lotterien als auch für Einnahmen aus Renn- und Sportwetten. Ebenso ist es bei Einnahmen aus dem Eurojackpot, einer online spielbaren Mehrländerlotterie: Sie sind für Spieler, die in Deutschland wohnen, steuerfrei.

Aufpassen müssen Glückspilze allerdings, wenn das Geld auf ihrem Konto eintrifft und Zinsen abwirft. Dann unterliegen die Gewinne der Abgeltungssteuer von derzeit 25 Prozent. Diese Einnahmen müssen beim Finanzamt angegeben und versteuert werden.

Wer Angebote anderer ausländischer Lotterien nutzt, sollte sich vorher genau über die steuerrechtliche Lage im jeweiligen Land erkundigen. Denn hier gilt: Der Staat, in dem die Lotterie ansässig ist, kann die Steuern für die Gewinne festsetzen.

Bei Glücksspielen im Internet kommt hinzu, dass der Anbieter über eine behördliche Erlaubnis zur Veranstaltung des Glücksspiels verfügen muss. Sollte das nicht der Fall sein, können die Einnahmen sogar beschlagnahmt und ein Bußgeld verhängt werden.

Wenn der Geldregen im unmittelbaren Zusammenhang mit der eigenen Arbeit steht, kann das Finanzamt die Gewinne einer der sieben Einkunftsarten zuweisen. Dann muss das Preisgeld in aller Regel auch in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden. Das bezieht sich unter anderem auf künstlerische, wissenschaftliche oder journalistische Auszeichnungen, also beispielsweise auf Preisgelder für einen Architektenwettbewerb, einen Film- oder einen Literatur-Preis.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vorsicht bei unbekannten Links in Messenger-Nachrichten
Es ist eine kurze Botschaft von einem Facebook-Kontakt über den Facebook-Messenger. "Schau dich an", oder schlicht "Du?", gefolgt von einem vermeintlichen Link zu einem …
Vorsicht bei unbekannten Links in Messenger-Nachrichten
Krass: Dieser Arzt geht mit seinen Kollegen hart ins Gericht
Oft fühlen sich Patienten bei Ärzten nicht ernst genommen oder gar vernachlässigt – nun rechnet ein Mediziner mit dem arroganten Verhalten seiner Kollegen ab.
Krass: Dieser Arzt geht mit seinen Kollegen hart ins Gericht
Skurril: Diese Wohnungsinserate schießen den Vogel ab
Immobilien-Portale bemühen sich stets darum, den Wohnungssuchenden seriöse Anzeigen zu bieten. Trotzdem landen hin und wieder kleine Ausreißer im Netz.
Skurril: Diese Wohnungsinserate schießen den Vogel ab
Kurios: Chef sucht harte Jungs "zum Schulden eintreiben"
Ein Unternehmen sucht Profis zum Schulden eintreiben. Um welche Firma es sich genau handelt, bleibt geheim. Doch mit einem Detail nimmt es der Chef ganz genau.
Kurios: Chef sucht harte Jungs "zum Schulden eintreiben"

Kommentare