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Anleger sollten maximal zehn Prozent ihres Vermögens in Gold investieren. Foto: Sven Hoppe

Gold schenken: Kleine Stückelungen vergleichsweise teuer

Berlin (dpa/tmn) - Gold als Anlage oder Geschenk unter dem Weihnachtsbaum: Das glänzende Material ist wertvoll und allseits beliebt. Anleger sollten jedoch beachten, dass kleinere Gold-Stückelungen vergleichsweise teuer sind.

Goldbarren und -münzen sind beliebt als Anlageobjekt, aber auch als Geschenke etwa zu Weihnachten. Gängige Goldmünzen wie Krügerrand oder American Gold Eagle gibt es in der Regel in unterschiedlichen Größen. Hier müssen Anleger beachten, dass kleinere Stückelungen mehr kosten, denn hier hat der Hersteller auch höhere Kosten. Darauf weist der Bundesverband deutscher Banken in Berlin hin.

So koste eine Münze zu einer Unze Gold mit 31,1 Gramm derzeit knapp 1000 Euro. Bei einer Zehntel Unze Gold mit 3,11 Gramm seien es etwa 110 Euro. Zehn Münzen zu einer Zehntel Unze sind folglich in der Regel gut zehn Prozent teurer als eine Münze zu einer Unze, so der Verband.

Wer in Gold investieren will, sollte maximal zehn Prozent seines möglichst breitgestreuten Vermögens darin anlegen, rät der Bundesverband. Gold sei kein klassisches Anlagemedium, sondern ein spekulatives. Der Goldpreis schwankt stark. 2012 erreichte der Preis für eine Unze Gold im Durchschnitt eines Jahres fast 1300 Euro, seither ist er auf weniger als 1000 Euro gefallen. Aktuell schwankt der Preis den Angaben zufolge zwischen 900 und 1000 Euro, das sei etwa dreimal so teuer wie vor zehn Jahren.

Veräußerungsgewinne aus Goldverkäufen sind für Privatanleger steuerfrei, wenn eine Spekulationsfrist von mindestens einem Jahr eingehalten wird.

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