Das Hightech-Christkindl: Geschenkideen und Tipps

München - Nicht einmal mehr ein Monat – dann kommt das Multimedia-Christkindl! Technik-Geschenke sind auch 2011 der große Renner. Wir präsentieren Ihnen Geschenkideen ab 7 Euro – und verraten, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Geschenke-Tipps zu Weihnachten 2011

Geschenke-Tipps zu Weihnachten 2011

Ab 7 Euro: Speicherkarten

Egal, ob Smartphone oder Digitalkamera – Technik-Fans können nie genug Platz für Apps, Musik oder Fotos haben. Die Preise für Speicherkarten sind seit Jahren im Keller. Mit 4 GB sollten Sie sich gar nicht erst aufhalten. Interessant wird es mit 8 GB (ab 7 Euro, bietet Platz für 100 Musik-CDs). Auch 16 GB (ab 14 Euro) oder gar 32 GB (ab 28 Euro) sind bezahlbar. Wichtig: Fragen Sie nach dem richtigen Kartenformat für das Gerät, in dem die Karte landen soll – von Micro SD bis SDHC sind die Bezeichnungen etwas verwirrend.

Die beliebtesten Geschenke für Männer

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Ab 15 Euro: iTunes-Geschenkekarten

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CDs und DVDs waren gestern – Musik, Hörbücher, Filme oder Spiele verschenken Sie heute am besten als Download-Geschenkekarte, z. B. für Apples iTunes. Der Beschenkte gibt den Kartencode im iTunes-Store im Internet ein, erhält den Betrag gutgeschrieben – und kann nach Lust und Laune einkaufen. Die Karten für 15, 25 oder 50 Euro bekommen Sie im Elektromarkt und teilweise sogar im Supermarkt um die Ecke.

Ab 80 Euro: Digitalkameras

Aktueller Sieger im Preis-Leistungs-Test von Chip ist die Panasonic Lumix DMC-FS16, die für 100 Euro bei Bildqualität und Geschwindigkeit überzeugte, sich eine Topnote verdiente. Die Stiftung Warentest nennt im Preisbereich von 150 bis 250 Euro derzeit die Nikon Coolpix L120 (200 Euro) mit sattem 21fach-Zoom als beste Kamera. Im Bereich 250 bis 500 Euro ist die kompakte Sony Cybershot DSC-HX9V (Foto, 280 Euro) die Nummer eins. Bei den Spiegelreflex-Kameras führt Chip die Sony Alpha 35 (520 Euro mit Objektiv) als Preis-Leistungs-Sieger.

Die beliebtesten Geschenke für Frauen

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Ab 100 Euro: E-Book-Reader

Die elektronischen Lesegeräte tun sich in Deutschland immer noch schwer – zu Unrecht. Von 60-Euro-Billig-Angeboten mit farbigen LCD-Bildschirmen sollten Sie die Finger lassen. Wirklich lohnend sind dagegen die Schwarz-weiß-Lesegeräte mit elektronischer Tinte, mit denen Sie augenschonend lesen wie auf Papier – und das selbst im hellen Sonnenlicht. Mit Abstand das beste Angebot ist der Kindle von Amazon, den Sie jetzt schon für 99 Euro bekommen. Mittlerweile erscheinen so gut wie alle Bestseller auch als E-Books, Sie haben die Auswahl zwischen 850 000 Büchern.

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Ab 270 Euro: Laptops

Genug Rechenpower für Büro und Multimedia bieten alle Markengeräte, die Sie heute kaufen können. Achten Sie darauf, dass das aktuelle Windows 7 installiert ist, und dass mindestens 2 GB (besser 4 GB) Arbeitsspeicher an Bord sind. Bereits um die 270 Euro (Fujitsu Lifebook AH530) bekommen Sie ein ordentliches 15-Zoll-Notebook. Für 350 bis 400 Euro erhalten Sie noch mehr Leistung, bessere Verarbeitung und längere Akkulaufzeit. Für den aktuellen Tophit Acer Aspire 5750G (Foto) zahlen Sie 500 Euro. Drastisch teurer, aber auch eleganter, einfacher zu bedienen und virensicher sind Apple-Notebooks – die Preise beginnen bei 949 Euro für das ultraflache MacBook Air.

Ab 11 Euro: Kopfhörer

Die Kopfhörer, die den meisten Smartphones und MP3-Playern beiliegen, klingen schauderhaft. Bessere Klangqualität gibt es schon für kleines Geld. Schnäppchentipp 2011 des Fachmagazins Chip sind die Philips SHE8500, die für gerade mal 11 Euro sauber und klar klingen. Tipp: Viele Kinder stehen heute auf große Kopfhörer, die auf den Ohren sitzen und satten Sound liefern. Preistipp ist der Sony MDR V150B (14 Euro), grandios klingt der Sony MDR XB700 (56 Euro).

Ab 30 Euro: MP3-Player

Zehn Jahre nach der Erfin Zehn Jahre nach der Erfindung des iPod haben reine MP3-Player ihre besten Zeiten hinter sich – Musik wird heute meist am Smartphone gehört. Gerade zum Sporteln sind die kleinen Musikmaschinen aber immer noch gefragt. Ordentliche Modelle wie den Sandisk Sansa Clip bekommen Sie ab 30 Euro. Der iPod shuffle für 49 Euro lässt sich mangels Bildschirm nicht besonders gut bedienen – fürs Joggen als winzig kleiner Clip zum Anstecken eignet er sich aber ideal. Kaum größer ist der schicke iPod nano, der für 129 Euro den vierfachen Speicherplatz (8 GB) und eine praktische Touchscreen-Bedienung bietet.

Ab 100 Euro: Spielkonsolen

Sonys tragbare Playstation Portable (PSP) bekommen Sie jetzt schon um die 100 Euro. Nintendos 3D-Konsole 3DS (155 Euro) ist bisher gefloppt, kommt mit den brandneuen Hits Super Mario 3D Land und Mario Kart 7 (je 40 Euro) aber langsam in Fahrt. Viele Kinder spielen allerdings heute lieber mit dem Smartphone samt Spiele-Apps (gratis oder für wenige Euro) – damit kommen Sie als Eltern auf Dauer günstiger weg. Traumgerät für viele junge Leute bleibt der iPod touch – Apples iPhone ohne Telefon, zum Internetsurfen, Musikhören und Spielen (Foto, ab 189 Euro). Fürs Wohnzimmer ist das 2011er-Angebot unverändert. Nintendos Wii (140 Euro) bietet familienfreundliche Spiele mit sparsamer Grafik, Playstation 3 und Xbox 360 (beide ab 230 Euro) sind erste Wahl für Spiele-Profis.

Ab 110 Euro: Smartphones

Handys ohne Internet sind heute kaum mehr gefragt – Smartphones mit berührungsempfindlichen Touchscreens sind wohl der größte Weihnachtshit 2011. Wenn’s kein iPhone sein soll, sollten Sie zu einem Handy mit der Google-Software Android greifen. Die Preise beginnen bei 110 Euro (LG GT540). Ab etwa 200 Euro bekommen Sie erstklassige Modelle wie das Sony Ericsson Xperia Ray (Foto, 240 Euro), und fürs absolute Topmodell Samsung Galaxy S2 zahlen Sie 410 Euro. Das neue iPhone 4S gibt’s ab 629 Euro. Der Vorgänger iPhone 4 steht für 519 Euro weiterhin in den Regalen – aber leider nur mit spärlichen 8 GB Speicherplatz.

Ab 100 Eurgationo: Navigeräte

Auch hier zeigt der Trend, wie bei den MP3-Playern, nach unten. Denn immer mehr Smartphone-Besitzer nutzen ihr Handy mit entsprechenden Apps auch als Navigerät. Kauftipp deshalb: Eine Autohalterung samt Kabel für den Zigarettenanzünder macht aus einem Smartphone ein vollständiges Navigationsgerät. Für Samsung-Handys oder iPhone bekommen Sie solche Halterungen schon um die 25 Euro. Gute klassische Navis finden Sie jetzt bereits ab etwa 100 Euro (TomTom XL 2).

Ab 350 Euro: Fernseher

3D und Internetanschluss sind die TV-Trends des Jahres 2011 – doch wenn Sie einfach nur fernsehen wollen, können Sie bedenkenlos zu einem Gerät ohne diese Extras greifen, und damit einiges Geld sparen. Viel wichtiger ist ein eingebauter HD-Receiver für Ihre Empfangsart (Kabel, Satellit) – denn dadurch sparen Sie sich ein Extra-Gerät und eine zweite Fernbedienung. Als Größe haben sich 37 bis 40 Zoll durchgesetzt (94 bis 102 Zentimeter). Faustregel: Der Abstand zwischen Couch und TV-Gerät sollte mindestens 2,5-mal so groß sein wie die Bildschirmdiagonale – beim 40-Zoll-Fernseher also gut 2,50 Meter. Auch auf die neuen Energiesparlabel für Fernseher sollten Sie achten – Klasse A spart auf Dauer viel Strom! Mit einem Full-HD-Markengerät, das all diesen Kriterien entspricht, können Sie wenig falsch machen. Aktueller 37-Zoll-Bestseller bei Amazon ist der LG 37LK450, bei den 40-Zöllern liegt der Toshiba 40LV833G vorne. Für beide Geräte zahlen Sie rund 390 Euro.

Ab 350 Euro: Tablet-Computer

Beim iPhone gibt es mittlerweile erstklassige Konkurrenz für Apple – das iPad dagegen ist immer noch (beinahe) konkurrenzlos auf weiter Flur. Von Hardware über App-Auswahl bis zur kinderleichten Bedienung – das iPad 2 (ab 479 Euro) überzeugt rundum. Und weil Apple in riesigen Stückzahlen produzieren kann, stimmen auch die Preise. Langsam erwacht aber die Android-Konkurrenz. Wegen höherer Bildschirmauflösung und mehr Schnittstellen zum PC setzte sich das Samsung Galaxy Tab 10.1 im Warentest gerade hauchdünn gegen das iPad 2 durch. Allerdings: Wegen des Patentstreits mit Apple ist der Verkauf in Deutschland verboten. Als Ersatz bietet Samsung das leicht modifizierte Galaxy Tab 10.1N an – ab etwa 450 Euro eine gute Wahl, allerdings ist das App-Sortiment bisher bescheiden.

tz

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