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Kein Arbeitsalltag mehr, dafür sehr viel Freizeit: Angehende Rentner müssen sich ganz neu orientieren. Foto: Patrick Seeger

Im Ruhestand aktiv bleiben erhält die eigenen Fähigkeiten

Wie geht es in der Rente weiter: Macht man einen Nebenjob? Und statt der eigenen Kinder werden nun die Enkel gehütet? Viele Senioren stellt der Lebenswandel vor handfeste Probleme.

Nürnberg (dpa/tmn) - Keine Aufgabe mehr zu haben, ist für viele angehende Rentner eine erschreckende Vorstellung. Plötzlich gehören jahrelange Alltagsroutinen zur Vergangenheit. Der Eintritt ins Rentenalter verändert oft viele verschiedene Lebensbereiche.

Und nicht nur das: "Aus der Alternsforschung ist bekannt, dass man sehr schnell verliert, was man nicht gebraucht", sagt Frieder Lang, Professor für Alternsforschung an der Universität Erlangen-Nürnberg. "Nutze deine Fähigkeiten oder verliere sie, ist hier das Motto."

Deshalb gebe es keinen Zweifel daran, dass soziale Teilhabe, Aktivität und sinnvoll erlebte Beschäftigungen ein gesundes Leben im Alter ausmachen. Aber: "Dabei sollte man sich nicht überfordern", betont Lang. "Das eigentliche Risiko liegt darin, nicht ausreichend auf die eigenen Grenzen der Belastbarkeit zu achten."

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