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Wird durch einem Sturm das Dach abgedeckt, kommen auf den Hausbesitzer hohe Kosten. Immer mehr Eigentümer wollen sich dagegen absichern. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Schutz vor Reparaturkosten

Immer mehr Hausbesitzer gegen Elementarschäden versichert

Extreme Wetterphänomene wie Sturm und Starkregen nehmen zu. Damit steigt auch das Risiko, dass Gebäude beschädigt werden. Versicherer bekommen das zu spüren. Die Zahlen des GDV:

Berlin/Leipzig (dpa/tmn) - Eine Wohngebäudeversicherung schützt vor Sturm- und Hagelschäden. Schäden, die durch Starkregen, Überschwemmung oder Hochwasser entstehen, werden allerdings nur übernommen, wenn auch sogenannte Elementarschäden abgesichert sind. Dieser Schutz muss extra vereinbart werden.

Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft(GDV) haben sich inzwischen rund 40 Prozent der Hausbesitzer in Deutschland gegen Elementargefahren versichert. Das sind rund drei Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Knapp elf Millionen der rund 17,5 Millionen Wohngebäude sind demnach aber noch nicht umfassend versichert.

Nach Angaben der Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig ist eine Elementarschadenversicherung für Eigentümer wichtig. Allerdings kann dieser Schutz im Einzelfall teuer werden. Denn die Versicherer haben bestimmte Risikogebiete definiert. Bei der Suche nach Elementarschadenversicherungen sollten Versicherte nicht nur auf den Preis achten. Auch die Formulierungen der Versicherungsbedingungen können wichtig sein. Muss etwa laut AGB der Grund und Boden überflutet sein, verneinen Gerichte mitunter die Regulierung, wenn Wassermassen auf Flachdächern oder Terrassen angestaut wurden.

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