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Jobabsage erhalten? Drei Gründe, warum es nicht an Ihnen liegt

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Von: Andrea Stettner

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Absagen treiben viele Bewerber in tiefe Selbstzweifel, denn die wahren Gründe erfahren sie meist nie. Tatsächlich trifft Jobsuchende aber oft gar keine Schuld.

War ich zu forsch? Oder habe ich etwas Dummes gesagt? Diese Gedanken kreisen in den Köpfen vieler Bewerber, die eine Jobabsage erhalten haben. Gerade nach Vorstellungsgesprächen ist eine Absage besonders bitter, wenn Kandidaten bereits viel Zeit und Energie in die Vorbereitung auf das Jobinterview gesteckt haben. Tatsächlich zerbrechen sich Bewerber aber oft unnötig den Kopf darüber, was sie falsch gemacht haben könnten, denn die wahren Gründe für eine Absage liegen häufig ganz woanders.

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1. Der Bewerber passt nicht ins Team

Damit ein Team gut funktioniert und letztendlich die Leistung erbringt, die das Unternehmen voranbringt, müssen die einzelnen Charaktere auch gut miteinander harmonieren. Tägliche Streitereien würden nur an den Nerven aller Beteiligten zehren – und wahrscheinlich schnell zu Kündigungen führen. Deshalb achten Vorgesetzte bei der Auswahl ihrer neuen Mitarbeiter darauf, ob sie ins Team sowie zur Firmenkultur passen. Und das ist auch gut so: Was nützt es Ihnen schließlich, wenn Sie sich nach wenigen Tagen im neuen Job schon unwohl fühlen?

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Mann sitzt mit Laptop auf einem Firmengelände und ist traurig. Eine Absage nach dem Vorstellungsgespräch ist für Bewerber besonders bitter.
Gerade ein Absage nach dem Vorstellungsgespräch ist für Bewerber besonders bitter. © Westend61/Imago

2. Ein anderer Bewerber ist besser geeignet

Unternehmen wollen den optimalen Kandidaten für die Stelle finden. Deshalb kann es einfach vorkommen, dass ein anderer Bewerber durch vorangegangene, ähnliche Jobs bereits mehr Erfahrung oder fachliches Know-How mitbringt. Das heißt aber nicht, dass Sie bei einer anderen Firma der Branche auch schlechte Karten haben. Bei Bewerbungen muss man einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

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3. Die Stelle wurde inoffiziell schon besetzt

Ihre Bewerbungsunterlagen wurden abgelehnt, ohne dass Sie sich persönlich vorstellen durften? Dann kann es sein, dass der Posten schon von Anfang an vergeben war. Der Grund: Manche Unternehmen müssen ihre Stellen öffentlich ausschreiben, selbst wenn die Stelle bereits inoffiziell besetzt wurde. Für externe Bewerber keine schöne Angelegenheit – aber leider gängige Praxis. (as)

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