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Azubis können Schülern am besten erklären, wie ihr Alltag im Unternehmen aussieht. Wer Lust dazu hat, kann sich als Botschafter bewerben. Foto: Matthias Hiekel/dpa-Zentralbild/dpa

So geht's

Als Azubi zum Botschafter für den eigenen Beruf werden

Wie läuft eine Ausbildung wirklich ab? Kaum jemand kann das so gut erklären, wie Jugendliche, die gerade in der Ausbildung sind. Sie können deshalb als Ausbildungsbotschafter in Schulen gehen. Davon profitieren nicht nur die Schüler, sondern auch sie selbst.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer sich mit seinem Beruf identifiziert und seine Ausbildung gerne macht, kann als Azubi zum Botschafter werden. Wolfgang Trefzger von der Initiative Ausbildungsbotschafter erklärt, was dafür notwendig ist.

Wer kann sich melden?

Es werden Jugendliche aus fast allen Ausbildungsberufen gesucht. Sie wenden sich am besten an die Handwerkskammern und die Industrie- und Handelskammern vor Ort. Ausbildungsbotschafter wird man am besten im zweiten Lehrjahr. Da hat man schon ein bisschen Erfahrung gesammelt, ist aber noch nicht im Lernstress des Abschlussjahres.

Was müssen Jugendliche mitbringen?

Jugendliche müssen sich mit ihrer Ausbildung identifizieren können und sich zutrauen, vor einer Schulklasse zu sprechen. Sie sollten offen und kommunikativ sein und auch dann gelassen bleiben, wenn die Schüler ungewöhnliche Fragen stellen, mit denen man vielleicht nicht gerechnet hat.

Was haben Jugendliche davon?

Bevor Azubis als Botschafter in die Klassen gehen, bekommen sie in der Regel eine Schulung. Dort geht es zum Beispiel darum, die Rhetorik-Fähigkeiten zu trainieren. Viele Betriebe sehen es außerdem gerne, wenn ihre Azubis sich engagieren. Denn das ist auch eine Möglichkeit, die Firma bei Schulabgängern bekannt zu machen.

Projekt Ausbildungsbotschafter NRW

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