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Bei Amazon rollt jede Woche das "Glücksrad" - der Preis ist gefürchtet

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Amazon-Chef Jeff Bezos legt viel Wert auf produktive Meetings. In einer Abteilung wird dafür jede Woche Glücksrad gespielt. Doch was hat es damit auf sich?

Der Firmenboss des Versandriesen hat für sich ein Credo gefunden, das dafür sorgt, dass seine Meetings produktiv und strukturiert ablaufen: Er hält sich an die selbst erfundene Zwei-Pizzen-Regel. In seinen Meetings dürfen demnach nur so viele Mitarbeiter teilnehmen, wie zwei Pizzen für sie reichen. 

Meeting bei Amazon: "Glücksrad" entscheidet, wer präsentieren muss

Aber auch eine andere Abteilung bei Amazon weiß sich in Sachen Produktivität zu helfen: Der Amazon Webservice, seines Zeichens erfolgreicher Cloud-Bereich des Online-Händlers, berichtet in einem Blogbeitrag von einer ganz speziellen Methode. 

Der Webservice organisiert schon seit vielen Jahren Meetings zwischen der Führungsspitze und verschiedener Produktgruppen, in dem jeder Manager 15 Minuten lang über Neuheiten in seinem Team berichtet. Doch nachdem der Webservice irgendwann auf 120 Personen angewachsen war, musste eine andere Lösung her, damit die Meetings nicht aus dem Ruder laufen. So entschied das Team, eine Art  "Glücksrad" für ihre Besprechungen einzuführen - eine Drehscheibe, die entscheidet, welches Team präsentieren muss. 

Dementsprechend "beliebt" ist es auch, dabei zu gewinnen - gleicht der Preis für manchen doch eher dem Hauptgewinn beim russischen Roulette. 

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Alle Mitarbeiter müssen vorbereitet sein, nicht nur das "Gewinner-Team"

Doch ein Gutes hat das Glücksrad aus Managersicht auf jeden Fall: Auf diese Weise müssen alle Mitarbeiter auf das Meeting vorbereitet sein - nicht nur das "Gewinner"-Team. "Eine einfache Liste hätte sichergestellt, dass jedes Team regelmäßig Bericht erstatten müsste, doch wir wollten, dass jedes Team jede Woche darauf vorbereitet ist, etwas zu präsentieren und dass ihre Leiter tiefergehendes Wissen vorweisen", heißt es auf dem Blog. Und so kam es zur Drehscheibe.

Mittlerweile ist die analoge Drehscheibe einer digitalen gewichen. Die Abteilung hat ein Programm entwickelt, bei dem man die Felder des "Glücksrads" selbst benennen und per Mausklick drehen kann.

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Von Andrea Stettner

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Rubriklistenbild: © twitter / @Barenholz (Screenshot)

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