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Talent, Interesse und Begabung spielen eine große Rolle bei der Spezialisierung. Foto: Jens Kalaene/dpa

Karriereplanung

Angehende Ingenieure sollen sich im Master spezialisieren

Erst das große Ganze verstehen: Ingenieure sollten sich im Bachelor Allgemeinwissen aneignen und sich dann im Laufe ihres Studiums spezialisieren. Wer nicht weiß, welcher Bereich am besten geeignet ist, sollte sich über drei Punkte klar werden.

Braunschweig (dpa/tmn) - Wer Ingenieur werden will, sollte sich im Studium nicht zu früh auf einen Bereich festlegen. "Ich würde jedem raten, sich breit aufzustellen und sich zunächst entsprechendes Grundwissen anzueignen", sagt Josefine Freitag von der Technischen Universität Braunschweig.

"Anders als Fachhochschulen, die für einen Beruf ausbilden, will das Hochschulstudium eine breite Grundlage schaffen", erklärt sie. Deshalb empfiehlt sie Studierenden, sich möglichst spät zu spezialisieren - erst im Master und nicht schon im Bachelor.

Denn hat man das große Ganze verstanden, kann Schritt für Schritt eine Spezialisierung folgen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: So können sich Studierende, die sich für Luft- und Raumfahrttechnik interessieren, auf Triebwerke oder Leichtbau spezialisieren. Wer andere Interessen hat, legt den Schwerpunkt auf Kraftstofftechnik, auf Landwirtschaftsmaschinen oder etwa auf Solarzellen oder Windkraft.

Die Entscheidung, worauf sich Studierende spezialisieren, sollten sie entsprechend ihrem Talent, Interesse und ihrer Begabung treffen. "Schielen Sie dabei nicht zu sehr auf Entwicklungen am Arbeitsmarkt", warnt Freitag. "Denn die Rahmenbedingungen können sich beispielsweise durch Entscheidungen in der Politik immer wieder ändern."

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