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Der Weltkonzern Apple bietet seinen Hilfskräften laut Medienberichten ein umfangreiches "Rund-um-sorglos"-Paket.

Silicon Valley

Apple lockt Praktikanten mit bis zu 80.000 Dollar Jahresgehalt

Unbezahlte Praktika? Nicht bei Apple! Der kalifornische Konzern lässt sich bei der Bezahlung von Praktikanten nicht lumpen.

Im Praktikanten-Status hat man es hierzulande oft nicht einfach: Unternehmen locken Studenten und Berufseinsteiger mit der Aussicht auf wertvolle Arbeitserfahrung, die dann nicht selten zugleich als ausreichende Entlohnung für die fleißigen Hilfskräfte betrachtet wird. Unbezahlte Praktika sind trotz Mindestlohn-Debatte nichts Außergewöhnliches. Im Silicon Valley hingegen stellt sich die Situation für sogenannte "Interns" (so werden Praktikanten in den USA genannt) völlig anders dar - neue Maßstäbe setzt dabei das wertvollste Unternehmen der Welt: Apple.

Beim Konzern aus Cupertino sind Traumgehälter für Nachwuchskräfte laut einem Bericht von Business Insider nichts Ungewöhnliches. Bis zu 7000 Dollar monatlich können "Interns" demnach bei dem kalifornischen Unternehmen verdienen. Jahresgehälter von rund 80.000 Dollar sind da keine Seltenheit - utopische Sphären für Praktikanten hierzulande. Auch das Portal Mashable bestätigte jüngst ähnliche Berichte und wies dabei - in Berufung auf ehemalige Apple-Praktikanten als Quelle - zugleich darauf hin, dass die "Interns" keinesfalls als Ingenieure bei Apple tätig waren. Demnach hätte man den Hilfskräften 2500 Dollar für eine Teilzeit-Stelle angeboten, 5000 Dollar für eine Vollzeit-Stelle.

Apple bietet das "Rund-um-sorglos"-Paket

Für seine gute Entlohnung erwartet Apple nicht nur gute Arbeit, sondern auch absolute Verschwiegenheit.

Das rund 183 Milliarden schwere Unternehmen (Quelle: Wikipedia) lockt seine Aushilfen neben der finanziellen Komponente offenbar zudem mit weiteren Annehmlichkeiten: Eigens Unterkünfte suchen oder Miete bezahlen? Keineswegs. In der Regel werden die Praktikanten in speziellen Häusern untergebracht, wo sie die Möglichkeit haben sollen, sich mit anderen Apple-"Interns" aus aller Welt auszutauschen. Dafür erwartet der Konzern allerdings nicht nur gute Arbeit, sondern auch absolute Verschwiegenheit. Apple ist bekannt für seine Diskretion – nicht nur müssen Praktikanten entsprechende Verschwiegenheitsklauseln einhalten, sie arbeiten zudem oft in Abteilungen, von denen andere Angestellte noch nicht einmal gehört haben.

Doch nicht nur Apple greift bei der Bezahlung seiner "Interns" gerne etwas tiefer in die Tasche: Laut Angaben des Job-Portals Glasdoor verdienen die Praktikanten bei Facebook und LinkedIn durchschnittlich 6200 Dollar. Unternehmen wie Palantir oder VMware zahlen demnach sogar noch mehr und liegen damit fast auf dem Niveau der Apple-Praktikantengehälter. Allesamt übrigens Summen, die das US-Durchschnittseinkommen weit übertreffen - dieses lag im vergangenen Jahr bei 52.800 Dollar ...

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