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Wer nach einem Arbeitsunfall in ein Krankenhaus gebracht wird, kann sich auch dort oft von einem Durchgangsarzt versorgen lassen. Foto: Armin Weigel

Arbeitsunfall: von Durchgangsarzt behandeln lassen

Wer einen ernsten Unfall hat, sollte so schnell wie möglich zum Arzt gehen. Das gilt auch bei Arbeitsunfällen. Jedoch ist in einem solchen Fall ein Durchgangsarzt aufzusuchen.

Berlin (dpa/tmn) - Bei einem Arbeitsunfall muss ein Durchgangsarzt die Behandlung übernehmen. Er ist ein von der gesetzlichen Unfallversicherung zugelassener und geschulter Arzt, erklärt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).

Ein Hinweis auf dem Praxisschild weist darauf hin, ob es sich um einen Durchgangsarzt handelt. Auch der Arbeitgeber muss eine Information aushängen, wo sich der nächste entsprechende Arzt befindet.

Auch in vielen Krankenhäusern gibt es sie. Falls ein Arbeitnehmer nach einem Arbeitsunfall in einem Krankenhaus ohne einen solchen Arzt landet, muss er Bescheid sagen, dass er einen Arbeitsunfall hatte - er wird dann nach der Erstbehandlung an einen Durchgangsarzt überwiesen.

Bei einem Arbeitsunfall sind die Unfallkasse oder die Berufsgenossenschaft zuständig, nicht die Krankenkassen. Der Durchgangsarzt setzt sich mit der Unfallkasse in Verbindung.

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