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Klogang, Raucherpause, Umziehen: Was zählt eigentlich zur Arbeitszeit?

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Von: Andrea Stettner

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Rätselraten unter den Mitarbeitern: Was zählt eigentlich zur Arbeitszeit – und was nicht? Rechtsexperten wissen die Antwort.

In Sachen Arbeitszeit herrscht unter Deutschlands Arbeitnehmern oft große Unsicherheit: Muss ich mich zum Rauchen ausstempeln? Und was gilt, wenn ich mir einen Kaffee hole? Wir zeigen, welche Rechte Arbeitnehmer bezüglich der Arbeitszeit haben.

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Was versteht man unter Arbeitszeit?

Unter der Arbeitszeit versteht man die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit – ohne die Ruhepausen. So ist es im Arbeitszeitgesetz (§ 2 Abs. 1 ArbZG) geregelt. Die Mittagspause oder andere Pausenzeiten zählen deshalb grundsätzlich nicht zur Arbeitszeit. Mit einer Ausnahme: Im Bergbau unter Tage sind die Ruhepausen in die Arbeitszeit eingeschlossen.

Die Länge der Arbeitszeit ist per Gesetz genau geregelt. So dürfen Arbeitnehmer etwa nicht mehr als acht Stunden am Tag arbeiten (ArbZG § 2 Absatz 1). Davon gibt es jedoch auch Ausnahmen. Auch für Jugendliche gelten spezielle Regelungen. Die wöchentliche Arbeitszeit wird im Arbeitsvertrag oder durch Tarifverträge festgelegt, ebenso die Regelungen zu Überstunden.

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Was zählt zur Arbeitszeit?

Doch welche Tätigkeiten zählen nun wirklich zur Arbeitszeit – und welche gelten als Pause?

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