+
Ashton Kutcher (hier mit Partnerin Mila Kunis) ist nicht nur Schauspieler, sondern auch erfolgreicher Unternehmer.

Strategie

Ashton Kutcher: Mit einem simplen Trick bewältigt er hunderte E-Mails

  • schließen

Firmen-Chef Ashton Kutcher versinkt in hunderten E-Mails - bis er seine Strategie ändert. Wie er es geschafft hat, effektiv zu arbeiten, lesen Sie hier.

Ashton Kutcher ist nicht nur ein bekannter Hollywood-Schauspieler, sondern auch erfolgreicher Unternehmer. In seiner Risikokapital-Firma Sound Ventures hat er genau wie viele andere mit überquellenden E-Mail-Postfächern, Termindruck und tonnenweise Arbeit zu kämpfen.

So geht Ashton Kutcher mit seinen E-Mails um

In einem Beitrag zu The Thrive Global Podcast verrät er, wie er es schafft, seine E-Mail-Flut und alle anderen anfallenden Aufgaben des Tages zu bewältigen: "Wenn ich aufwache, verbringe ich die erste Stunde des Tages nicht damit, meine E-Mails zu lesen, sondern schreibe mir auf, was ich an diesem Tag schaffen will." Nachdem er sich seine Tagesziele gesetzt hat, delegiert er noch Aufgaben an seine Mitarbeiter. Erst danach kommen die E-Mails an die Reihe.

Früher verbrachte Kutcher lange Zeit mit E-Mails 

Bevor Kutcher diese Methode angewandt hat, verbrachte er morgens zwei Stunden allein damit, seine E-Mails zu beantworten. Das ganze wurde zu einem riesigen "Loch", wie er selbst sagt, aus dem er nicht mehr heraus fand, "weil auf jede E-Mail, die ich beantwortet habe, wieder drei Antworten zurückkamen". Das wiederum hatte zur Folge, dass er vor lauter E-Mails die eigentlichen Aufgaben, die er erledigen wollte, nie schaffte. Jetzt macht Kutcher den Leuten klar, dass sie auf eine E-Mail an ihn nicht unbedingt mit einer Antwort rechnen können - zumindest nicht innerhalb der nächsten 48 Stunden.

Mehr dazu: Mit diesem Satz entlarvt Elon Musk, ob Mitarbeiter Zeit vergeuden.

Effektiv arbeiten: E-Mails vermeiden, in dem man Ansprechpartner kommuniziert

Auch bei Sound Venures hat er Richtlinien eingeführt, wie seine Team-Mitglieder mit E-Mails umgehen sollen. Wenn neue Kontakte hinzukommen, bekommt jeder von ihnen eine E-Mail, in der Kutchers Team-Mitglieder vorgestellt werden und für welchen Bereich sie arbeiten: "Wenn Sie DAS wollen, wenden Sie sich an DIE Person." So landen nicht alle E-Mails bei Kutcher und er konnte ganz nebenbei die Effektivität in seiner Firma steigern.

Auch interessant: Sieben Fehler in Meetings, die fast alle machen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Sie wollen Ihr Zeitmanagement verbessern? Dann versuchen Sie es doch einmal mit der 100-Blöcke-Methode. Wie sie funktioniert, lesen Sie hier. Außerdem verraten wir Ihnen fünf Tipps, wie Sie produktiver werden, ohne Überstunden zu schieben

Von Andrea Stettner

Kurios: Die lustigsten Büro-Aushänge aus dem Netz

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Frau kassiert 100 Absagen auf ihre Bewerbungen - bis sie ein Detail weglässt
Eine Frau auf  Jobsuche bewarb sich auf über 100 Stellen - doch sie bekam nur Absagen. Dann entschied sie sich, ein Detail aus ihrem Bewerbungsschreiben zu streichen.
Frau kassiert 100 Absagen auf ihre Bewerbungen - bis sie ein Detail weglässt
Queen sucht einen neuen Butler - die Vergütung lässt jedoch zu wünschen übrig
Das britische Königshaus hat eine Stellenausschreibung für einen Butler veröffentlicht. Aber beim Gehalt zeigt sich die Queen scheinbar geizig.
Queen sucht einen neuen Butler - die Vergütung lässt jedoch zu wünschen übrig
Wenn Sie dieses Programm nutzen, kann der Chef sogar Ihre E-Mail-Entwürfe live mitlesen
Es klingt erschreckend: Ein ehemaliger Mitarbeiter einer Softwarefirma bestätigte, dass bei der Verwendung ihres Programms der Chef sogar Ihre E-Mail-Entwürfe lesen kann.
Wenn Sie dieses Programm nutzen, kann der Chef sogar Ihre E-Mail-Entwürfe live mitlesen
Gibt es bald kein Homeoffice mehr? Düstere Aussichten nach Zeiterfassungs-Urteil
Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom Mai fürchten viele Arbeitgeber und -nehmer die Stechuhr. Aber wie sieht es mit Homeoffice und Reisezeiten aus?
Gibt es bald kein Homeoffice mehr? Düstere Aussichten nach Zeiterfassungs-Urteil

Kommentare