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Die sozialen Netzwerke unterstützen Lehrstellenbewerber bei der Suche nach einem geeigneten Beruf.

Lehrstellensuche

Facebook: Schüler kontaktieren Unternehmen

Schüler informieren sich bei der Lehrstellensuche auch bei sozialen Netzwerken wie Facebook. Das hat eine Umfrage unter Schülern der Unternehmensberatung Kienbaum ergeben.

Danach gaben fast zwei Drittel der Schüler (60 Prozent) an, schon einmal eine Karriereseite eines Unternehmens bei einem sozialen Netzwerk besucht zu haben. Den Vorteil sehen sie darin, dass sie direkte Informationen von den Betrieben erhalten (69 Prozent) sowie leicht mit ihnen in Kontakt treten können (73 Prozent). Für die Studie wurden 1200 Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren befragt.

Internet: Informationsquelle Nummer 1

Die große Mehrheit der Schüler informiert sich über potenzielle Berufsfelder und Arbeitgeber inzwischen im Internet (90 Prozent) wie etwa auf der Seite www.facebook.com/checkin.takeoff. Dort gibt es Meldungen, Gewinnspiele zu den Themen Schule, Ausbildung und Beruf. Die meisten informieren sich über Suchmaschinen (80 Prozent). Etwas mehr als jeder Zweite (55 Prozent) macht sich direkt auf den Homepages der Unternehmen schlau. Wichtigste Informationsquelle bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind nach dem Internet die Freunde. Auf Rang drei kamen die Eltern. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen informiert sich auch auf Berufsmessen und im Berufsinformationszentrum.

Auch Unternehmen suchen Bewerberinfos via Facebook

Auf die Nutzung des Internets und der sozialen Netzwerke sollten Jugendliche nach Auffassung von Martin Wansleben vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag allerdings besser vorbereitet werden. „Die Auseinandersetzung mit sozialen Netzwerken gehört in den Schulunterricht“, forderte er. Denn was an Fakten oder auch Fotos veröffentlicht werde, könne später die Arbeitsplatz- oder Lehrstellensuche deutlich erschweren. „Personalverantwortliche in Unternehmen informieren sich heutzutage über Bewerber auch in sozialen Netzwerken“, betonte Wansleben. „Schon deshalb ist es wichtig, dass Lehrer ihre Schüler für einen verantwortungsvollen Umgang mit Facebook & Co. sensibilisieren.“

tmn

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