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Vorgesetzte sind nicht automatisch für die gute Laune im Team zuständig. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Führen mit Gefühl

Authentizität wichtiger als gute Dauerlaune

Wie trete ich als Führungskraft überzeugend auf? Und wie viel meiner Emotionen darf ich zeigen? Das ist oft eine herausfordernde Aufgabe. Am besten ist meistens ein Mittelweg.

Berlin (dpa/tmn) - Auch Führungskräfte können Emotionen im Arbeitsleben nicht einfach abstellen. Immer nur positive Schwingungen und Freude zu verbreiten, klappt aber auch nicht - selbst wenn das vermeintlich zu einem guten Führungsstil gehört.

Eine authentische Haltung ist wichtiger als rund um die Uhr gut gelaunt zu sein, erklärt Arbeitspsychologin Laura Venz von der Leuphana Universität Lüneburg im Magazin "topeins" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Das heißt aber wiederum nicht, dass Führungskräfte stoische Griesgrame sein müssen. Und wem es an Einfühlungsvermögen fehlt, der müsse das trainieren, so der Rat der Expertin. Denn: Vorgesetzte müssen wissen, wie sie Gefühle ihrer Mitarbeitenden erkennen, um darauf eingehen zu können. In Trainings können Führungskräfte, die oft gereizt, ängstlich oder cholerisch reagieren, außerdem ihre eigenen Schwächen entdecken - und daran arbeiten, ihre Emotionen besser zu steuern.

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