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Arbeitsvertrag ausgelaufen? Mit welchem Trick Arbeitnehmer trotzdem im Unternehmen bleiben dürfen

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Von: Juliane Gutmann

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Ein befristeter Arbeitsvertrag birgt Risiken – für den Arbeitgeber. Folgendes Verhalten führt dazu, dass aus dem befristeten ein unbefristetes Arbeitsverhältnis wird.

Befristete Arbeitsverträge sind mittlerweile gängige Praxis in Unternehmen. Meist handelt es sich um Zeitspannen von einem oder zwei Jahren. Ist die Frist abgelaufen, endet das Arbeitsverhältnis, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Doch es gibt Ausnahmen. In manchen Fällen wird aus dem befristeten Vertrag ein unbefristeter Vertrag. Etwa wenn der Arbeitnehmer auch nach Ablauf des Arbeitsverhältnisses weiterhin in die Firma kommt.

Unwissende Arbeitgeber „entfristen“ den Arbeitsvertrag unfreiwillig, wenn sie diesen Fehler machen

Zur stillschweigenden Verlängerung des Vertrags kommt es dem Unternehmer-Portal impulse zufolge, wenn Mitarbeiter weiter zur Arbeit gehen – auch nach Ablauf des befristeten Arbeitsverhältnisses. Das sei in Paragraph 15 Absatz 5 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) festgehalten. Wenn der Arbeitgeber den Mitarbeiter in diesem Fall nicht sofort nach Hause schickt, verlängert er dessen Arbeitsvertrag. Laut TzBfG kommt es zur Verlängerung des Vertrags, wenn der Arbeitgeber nicht „unverzüglich widerspricht“.

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Ob befristete Arbeitsverträge maximal zwei Jahre dauern dürfen und ob für derartige Verträge die gesetzliche Kündigungsfrist gilt, erfahren Sie hier. (jg)

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