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Wer am Arbeitsplatz gemobbt wird, sollte das nicht einfach über sich ergehen lassen, sondern sofort dagegen vorgehen.

Nicht lange zögern

Bei beginnendem Mobbing sofort aktiv werden

Werden Mitarbeiter ausgegrenzt, kann das zu einer großen Belastung werden. Sie sollten sich daher so früh wie möglich gegen Mobbing wehren.

Freudenberg - Am Anfang ist es nur Getuschel, dann kommen verbale Angriffe dazu: Haben Mitarbeiter das Gefühl, dass ein Kollege sie mobbt, sollten sie rasch aktiv werden.

Mobber gehen in der Regel davon aus, dass die Opfer den Mund halten, sagt Julian Dreibach, Psychologin aus Freudenberg bei Köln. Gefährlich sei immer, die Situation erst einmal laufen zu lassen. Sehr wirksam ist, rasch zu dem Kollegen zu gehen und ihn auf sein Verhalten anzusprechen. Das sendet ein Stopp-Signal - im besten Fall stellt er dann sein Verhalten schon ein. Dem Gemobbten gibt es außerdem ein gutes Gefühl. Er lässt sich nicht in die Opfer-Rolle drängen, sondern wird aktiv.

Mitarbeiter sollten außerdem schauen, wen sie in der Abteilung als Verbündete haben. Mit den Kollegen kann man sich austauschen: Was ist eigentlich passiert? Bilde ich mir das ein, oder geht das wirklich gezielt gegen mich? Auf diesem Weg können sie etwas Abstand gewinnen und haben vor allem das Gefühl, nicht alleine darzustehen. Wer sich längere Zeit unwohl fühlt, sollte sich auf jeden Fall Hilfe holen, etwa vom Betriebsrat. Denn wer länger ausgegrenzt wird, kann auf Dauer krank werden. Wer morgens nicht aus dem Bett kommt, mit Kopf- oder Bauchschmerzen zur Arbeit geht, kann daran merken, dass etwas nicht stimmt.

dpa/tmn

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