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Bei Arbeiten mit Zement tragen Bauarbeiter am besten Schutzhandschuhe. Da der Werkstoff stark alkalisch ist, kann es ohne ausreichenden Schutz zu Verätzungen der Haut kommen. Foto: Frank Rumpenhorst

Bei der Arbeit mit Zement Schutzhandschuhe öfter wechseln

Berlin (dpa/tmn) - Wer auf einer Baustelle arbeitet, benötigt eine zuverlässige Schutzkleidung. Dazu gehören auch robuste Schutzhandschuhe. Denn die Hände sind meist stark beansprucht. Auch durch hautschädigende Materialien können sie gefährdet sein.

Bauarbeiter sollten bei der Arbeit mit Zement immer Schutzhandschuhe tragen und diese regelmäßig wechseln. Darauf weist Reinhold Rühl von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) hin. Zement ist stark alkalisch. Kommt es zu Kontakt mit der Haut, führt das zu Reizungen, im schlimmsten Fall sogar zu Verätzungen. Zunächst entstehen häufig nur kleinere Verletzungen. Kommen Mitarbeiter jedoch immer wieder mit dem Baustoff in Berührung, ist die Haut mit der Zeit chronisch entzündet.

Als Schutzhandschuhe sind Modelle aus nitrilgetränkter Baumwolle ideal, erläutert Rühl. Sie lassen den Zement nicht an die Haut heran - gleichzeitig ist die Baumwolle atmungsaktiv. Schwitzen Mitarbeiter bei der Arbeit stark, werden die Handschuhe von innen nicht feucht. Ungeeignet sind Handschuhe aus Leder, die am Bau immer wieder verwendet werden. Sie werden nass - und lassen dann den alkalischen Stoff durch. Die Schutzhandschuhe aus nitrilgetränkter Baumwolle werden idealerweise bei einer Fünf-Tage-Woche mindestens zweimal pro Woche gewechselt.

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