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Bei ersten Signalen für ein Burnout sollten Betroffene den Hausarzt aufsuchen. Foto: Oliver Berg

Mit Chef und Kollegen sprechen

Bei einem Burnout frühzeitig Hilfe suchen

Symptome wie ständige Müdigkeit, starke Erschöpfung und Konzentrationsprobleme im Beruf können auf ein Burnout hindeuten. Betroffene sollten ihre Situation nicht verschweigen, sondern möglichst schnell das Gespräch suchen.

Mannheim (dpa/tmn) - Wer Burnout-Signale bei sich selbst erkennt, sollte frühzeitig Hilfe suchen. Erster Ansprechpartner ist dabei der Hausarzt. Aber auch Gespräche mit dem Vorgesetzten und Kollegen helfen, die Situation am Arbeitsplatz zu verbessern.

Darauf weist die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik in ihrer Zeitschrift "BGHW Aktuell" hin. Eine klare Verteilung von Aufgaben, weniger Zeitdruck oder mehr Freiräume bei den täglichen Tätigkeiten am Arbeitsplatz können schon Lösungen sein.

Arbeitspsychologin Kathrin Schwarzmann erklärt in dem Beitrag, dass aber ebenso der Arbeitgeber in der Pflicht ist - etwa, indem er die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz in einer Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt und die Mitarbeiter zum Thema Burnout sensibilisiert.

Erste Burnout-Signale sind Schwarzmann zufolge unter anderem anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit. Betroffene hätten oft Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, ihre Leistung lässt nach. Innere Unruhe, Nervosität und Schlaflosigkeit sowie ständige Gereiztheit können hinzukommen. Auch körperlich kann sich das Burnout-Syndrom zeigen, etwa mit Herz-Kreislauf-Problemen, Verdauungsstörungen, Rückenschmerzen, Schwindel oder Gewichtsverlust (Ausgabe 02/2019).

PDF der Zeitschrift BGHW Aktuell

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