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Im Sommer sind Dachdecker ständig der Sonne ausgesetzt. Um ihre Augen nicht zu schädigen, sollten sie bei der Arbeit eine gute Sonnenbrille tragen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Augenschutz

Bei Jobs im Freien lieber Sonnenbrille tragen

Wer im Sommer täglich im Freien arbeitet, sollte sich mit einer möglichst hochwertigen Brille vor der Sonne schützen - der Gesundheit zuliebe. Auf einige Dinge sollte man beim Kauf besonders achten.

Dortmund (dpa/tmn) - Ob Gärtner, Bauarbeiter oder Dachdecker: Bei schönem Wetter sollten sie im Job lieber eine Sonnenbrille tragen. Die Sonnenstrahlung kann sonst die Augen schädigen und im schlimmsten Fall zu Grauem Star führen, warnt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua).

Darauf kommt es beim Brillenkauf an:

- Tönung: In Mitteleuropa bietet die Kategorie 2 mit einer Lichtdurchlässigkeit von 18 bis 43 Prozent ausreichend Schutz.

- Gläser: Die Farbpalette ist groß. Doch es bewähren sich die eher zurückhaltenden Farbtöne Grau oder Braun. Sie bieten nach Angaben der Baua guten Blendschutz und verfälschen den Farbeindruck kaum. Robuste Gläser geben bei leichtem Fingerdruck nicht nach. Haben sie Schlieren oder Blasen, raten die Experten vom Kauf ab.

- UV-Schutz: Ein CE-Zeichen ist eine Bestätigung für den gesetzlich vorgeschriebenen UV-Schutz. Auch Angaben wie UV 400 helfen. Das ist ein hoher Faktor, der UV-Strahlung mit einer Wellenlänge von weniger als 400 Nanometern vom Auge fernhält. Der UV-Schutz einer Brille kann bei einem Optiker überprüft werden.

- Passform: Zu kleine Gläser schützen nicht gut. Sie sollten mindestens bis zu den Augenbrauen und seitlich bis zum Gesichtsrand reichen, raten die Experten der Bundesanstalt.

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