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Ein großes Herz für mehr als 1.000 Kinder

Die AWO Dachau sucht Verstärkung

Die AWO Dachau ist der Träger von elf modernen Kindertagesstätten und zwei Waldkindergärten, engagiert sich und bietet Karrierechancen für alle, die mit Kindern arbeiten wollen.

Wer einen ausgesprochen abwechslungsreichen Beruf sucht, ist in einer Kindertagesstätte genau richtig“, erklärt Linda Roth mit einem Augenzwinkern. Die gelernte Erzieherin ist seit drei Jahren Fachberatung der AWO-Kindertagesstätten in Dachau, Karlsfeld und Odelzhausen. „Innerhalb eines Tages ist man als Naturwissenschaftlerin, Köchin, Medizinerin oder auch Sportlerin tätig“, erklärt Roth, „und als Trösterin sowieso.“ Klar, dass die AWO-Managerin auch ihre männlichen Mitarbeiter meint. „Doch die sind weiterhin leider eine Minderheit“, bedauert Wiebke Kappaun, die Vorstandsvorsitzende des AWO Kreisverbandes Dachau e.V. „Dabei sind Männer oft die Lieblinge der Kinder“, schmunzelt Linda Roth.

Die Dachauer AWO bildet künftiges pädagogisches Personal in enger Kooperation mit Fachakademien und anderen Ausbildungsstätten aus. So bietet die AWO Praktikumsstellen für angehende Kinderpfleger (m/w/d) und Erzieher (m/w/d) an, ebenso Stellen für Freiwilligendienstleistende (FSJ, BFD). „Wir unterstützen aber auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger!“, hebt Wiebke Kappaun hervor. Die 102 Jahre alte Organisation ist als krisensicherer Arbeitgeber für zahlreiche soziale Berufe bekannt. Derzeit arbeiten rund 220 Fachkräfte in den dreizehn Kindereinrichtungen der AWO Dachau, davon zwanzig Auszubildende (m/w/d). Alle Auszubildenden in den AWO-Einrichtungen werden übrigens von speziell ausgebildeten Anleiterinnen und Anleitern individuell betreut.

Außerdem engagiert sich die AWO Dachau an fünf Schulen in der Jugendsozialarbeit. An weiteren zehn Schulen übernimmt sie die Mittagsbetreuung oder hilft bei der Organisation des Ganztagesablaufs.

Waldkindergärten der AWO: „Wir unterstützen alle, die sich für die Waldkindergartenarbeit interessieren“

Einige AWO-Einrichtungen wurden schon ausgezeichnet, so das Dachauer Kinderhaus Rappelkiste als „Haus der kleinen Forscher“, bei dem es darum geht, Kinder an die Welt der Naturwissenschaften heranzuführen. Preiswürdig waren auch die integrativen AWO-Sprachprogramme oder auch ein Projekt für Bewegung und gesunde Ernährung.

Linda Roth fasst zusammen: „Wir sind auf den unterschiedlichsten Feldern aktiv und eröffnen damit spannende Karrierewege. Auch das unterscheidet uns von vielen anderen Kindertagesstätten-Trägern.“

Ein ganz besonderes Arbeitsumfeld bieten die zwei Waldkindergärten der AWO: der Waldkindergarten an der Vogelweide in Dachau und der Waldkindergarten Hollerbusch in Odelzhausen. „In den Corona-Zeiten haben sich unsere beiden Waldkindergärten besonders bewährt“, freut sich Linda Roth, „weil die Kinder ständig an der frischen Luft sind, waren sie weniger Aerosolen ausgesetzt als in einem geschlossenen Raum.“ Zumal die Abwehrkräfte von Waldkindergartenkindern in der Regel als besonders stark gelten, so die Fachberatung.

Wiebke Kappaun greift den Faden auf: „Wir unterstützen alle, die sich für die Waldkindergartenarbeit interessieren, aber noch keine Erfahrungen gesammelt haben.“ Linda Roth lächelt: „Zu den Berufen, die ich eingangs aufgezählt habe, kommt noch der Förster dazu.“

Impressionen: Die AWO Dachau sucht Verstärkung

Werden Sie Teil des AWO-Pflegeteams oder Mitarbeiter/in in einer der AWO-Waldkindergärten.
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Impressionen: Die AWO Dachau sucht Verstärkung

Arbeitgeber AWO I

Der AWO Kreisverband Dachau zählt im Landkreis zu den größten Arbeitgebern im sozialen Bereich. Vor 15 Jahren beschäftigte der Verein rund 150 Menschen, vor fünf Jahren waren es schon 300. Mittlerweile sind rund 400 Fachkräfte für die AWO tätig. „Bei uns arbeiten Menschen aus rund dreißig Nationen“, zählt Wiebke Kappaun, die Vorstandsvorsitzende, auf. Die AWO Dachau übernimmt die Kosten für Sprachkurse für Nicht-Muttersprachler und hilft allen künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in die Region ziehen wollen, bei der Wohnungssuche. „Solidarität und Toleranz sind bei uns täglich gelebte Werte!“, betont die AWO-Vorsitzende.“

Große Verantwortung für Hilfsbedürftige

Der Ambulante Dienst der AWO Dachau kümmert sich um rund 90 Menschen in Dachau und Karlsfeld, bei der Betreuten Wohnanlage in Altomünster steht der Mensch im Mittelpunkt.

Der Beruf umfasst viel mehr als Windelwechseln“, stellt Amel Horozovic klar, der Pflegedienstleiter der Dachauer AWO-Sozialstation. „Wir lernen unsere Klienten in deren heimischem Umfeld kennen. Daraus entwickeln sich oft langjährige Beziehungen“, fährt Horozovic fort. „Es gibt sogar Familien, die wir in der zweiten und sogar dritten Generation betreuen“, ergänzt Wiebke Kappaun, die Vorstandsvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Dachau e.V. Die Rede ist vom Ambulanten Dienst der AWO. Also von den Pflegeprofis, die mit den kleinen roten AWO-Flitzern jeden Tag in Dachau und Karlsfeld unterwegs sind – demnächst auch mit E-Mobilen. Die „AWO-Engel“ besuchen pflegebedürftige und behinderte Menschen zuhause, um ihnen bei der Bewältigung des Alltags zu helfen. Einschließlich bestimmter medizinischer Tätigkeiten wie Blutzuckermessen, Insulin- und Medikamentenabgabe, Verbandswechsel, Anlegen von Kompressionsverbänden und Blutdruckmessen. Oder auch Windelwechseln. Übrigens kümmern sich die AWO-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter nicht ausschließlich um Seniorinnen und Senioren, sondern um Menschen jeden Alters, die entsprechende Hilfe benötigen.

Rund 90 Personen aus Dachau und Karlsfeld erhalten zumeist täglich Besuch von den freundlichen AWO-Pflegekräften. „Ein Arbeitstag verläuft komplett anders als auf einer Pflegestation“, führt Horozovic aus. „Jede Pflegekraft ist vor Ort selber verantwortlich, muss die Befindlichkeit ihrer Klienten eigenständig beurteilen und entscheiden, was zu tun ist“, erklärt Kappaun und hält fest: „Das ist eine enorme Verantwortung, in die man hineinwachsen muss.“

So wie Horozovic. Der Bosnier lebte als Kind während des Bosnienkrieges in Deutschland und kehrte danach mit seinen Eltern in seine Heimat zurück. Die Beziehung zur deutschen Kultur blieb aber bestehen, er studierte Deutsche Sprache und Literatur. Die fehlenden beruflichen Perspektiven führten Horozovic nach Deutschland zurück; er erlernte den Beruf eines Alten- und Krankenpflegers von der Pike auf. Der heute 33-Jährige machte schnell Karriere, wurde Wohnbereichsleiter und erfüllt inzwischen eine wichtige Funktion im AWO-Führungsteam. „Das ist viel mehr als ein Job“, schwärmt Horozovic nun. „Menschen zu helfen ist eine sinnstiftende Aufgabe“, meint auch Wiebke Kappaun und fährt fort: „Bei uns geht es nie um Rendite, sondern immer um ganz persönliche Hilfe.“ Ob in der Ambulanten Pflege, in der Sozialstation Altomünster oder beim Team, das sich um die Wohnanlage in der Altomünsterer Bahnhofstraße kümmert; 44 betreute Wohnungen (mit Balkon oder Terrasse); nur einen Katzensprung vom Bahnhof entfernt, in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Lebensmittelmarkt, einer Apotheke und verschiedenen Ärzten. Die AWO-Sozialstation bietet zudem Essen auf Rädern und vieles mehr an.

Derzeit sind in Dachau vier Stellen zu besetzen. Voraussetzung ist ein Führerschein der Klasse 2B. Die Altomünsterer AWO-Sozialstation bildet seit rund zwölf Jahren Pflegekräfte aus, ihre Dachauer Schwestereinrichtung kooperiert mit der Helios-Klinik Dachau.

Neben Auszubildenden sucht der Kreisverband der AWO Dachau derzeit auch nach einer Kandidatin oder einem Kandidaten für die offene Stelle einer Stellvertretenden Pflegedienstleitung mit dem Schwerpunkt „Qualitätsmanagement“. „Für Pflegeprofis und Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger haben wir immer Platz“, ergänzt Amel Horozovic mit einem Augenzwinkern und betont: „Auch Teilzeitregelungen sind möglich!“

Arbeitgeber AWO II

Der AWO Kreisverband Dachau ist ein Teil der bundesweiten AWO-Organisation. „Wir sind aber nicht von oben nach unten organisiert, sondern von unten nach oben“, erklärt Wiebke Kappaun, die Vorstandsvorsitzende des Dachauer AWO-Kreisverbands. Der Bundesverband ist eine wichtige Stimme in Berlin, weil er auf das Netzwerk vor Ort zurückgreifen kann, so Kappaun. „Wenn wir gesetzliche Verbesserungsvorschläge oder auf Probleme erkannt haben, werden wir in Berlin gehört“, erzählt Kappaun. Egal, ob es um die Belange hilfsbedürftiger Menschen geht oder die Integration von Pflegedienstkräften mit internationalen Wurzeln. kra

Kontakt

AWO Kreisverband Dachau e.V.
Rudolf-Diesel-Straße 1
85221 Dachau
Tel. 0 81 31 / 6 12 17-0
Fax 0 81 31 / 6 12 17-17
info@awo-dachau.de
www.awo-dachau.de

Angestellte: 400
Auszubildende: 25

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