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Geld ist nicht alles: Auch gut bezahlte Jobs machen oft nicht glücklich.

Geld ist nicht alles

Drei gut bezahlte Jobs, die unglücklich machen

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In vielen gut bezahlten Berufen ist die Selbstmord- und Depressionsrate extrem hoch. Welche Jobs besonders betroffen sind, erfahren Sie hier.

Wenn Sie wieder einmal genervt sind, weil Sie in ihrem Job nicht gut verdienen - trösten Sie sich: Auch ein gut bezahlter Job macht nicht unbedingt glücklich. Das zeigt auch eine Auswertung des US-Magazins money, die sich beliebte und gut bezahlte Jobs einmal genauer angeschaut haben. 

1. Arzt - 150.000 Dollar pro Jahr

Wer Medizin studiert, möchte in der Regel anderen Menschen helfen. Doch viele Ärzte in den USA sind frustriert, wie der Kardiologe Sandeep Jauhur in seinem Buch "Doctored: The Disillusionment of an American Physician" darstellt: Ärger mit der Bürokratie sowie hoher Druck infolge von immer mehr Patienten verleiden ihm und seinen Kollegen die Arbeit. 

Viele sollen es sogar bereuen, jemals Arzt geworden zu sein und raten ihren Kindern von einer Karriere in der Medizin ab. Das Erschreckende: Laut Zahlen der American Societey for Suicide Prevention liegt die Selbstmordrate unter männlichen Ärzten rund 70 Prozent höher als bei anderen Berufen - unter Ärztinnen sogar 250 bis 400 Prozent.

2. Rechtsanwalt - 160.000 Dollar pro Jahr 

Auch Rechtsanwälte verzeichnen trotz guter Bezahlung erschreckend viele Selbstmorde. Laut des Portals sei in die Depressionsrate in keinem Beruf höher - genauer gesagt liegt sie 3,6 mal höher als der Durchschnitt.

Was Anwälte so unglücklich macht? Kanzlei-Anwälten machen die langen Arbeitszeiten und der hohe Druck zu schaffen, diese langen Zeiten in Rechnung zu stellen. Niedrigere Angestellte (die weit aus schlechter bezahlt werden) frustrieren die geringen Aufstiegsschancen und die langweilige Arbeitskultur.

3. Junior Investment Banker - ab 75.000 Doller im Jahr, plus Boni

Auch Investment Banker haben es trotz dickem Gehaltsscheck nicht leicht, wie Autor Kevin Roose in seinem Buch "Young Money" resümiert. Für seine Story begleitete er acht junge Absolventen durch die ersten Jahre im Investment Banking. Was sie dort erlebten, war nicht gerade schön: 

"Es ist eine schrecklicher Arbeitsalltag", wie Roose schreibt: 120-Stunden-Wochen sagen eigentlich alles. Früher sei es bei den Banken so gewesen: "Gib uns zwei Jahre deines Lebens, sieh deine Freunde nicht, kette dich an deinen Schreibtisch, aber wir werden dir ein herrliche Leben geben", sagte Roose. Jetzt sei dies aber nicht mehr so. Jungen Leuten rät er deshalb von diesem Beruf ab, wenn sie nicht total unglücklich werden wollen.

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Von Andrea Stettner

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