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Studium oder Ausbildung? Viele Jugendliche wissen nicht genau, was sie später beruflich machen wollen. Deshalb sollten sie sich Zeit für die Orientierung nehmen. Foto: Jens Kalaene/dpa

Perspektiven früh klären

Berufsorientierung: Abiturienten sind mit 16 in gutem Alter

Die Möglichkeiten für Schüler nach dem Abitur sind vielfältig: Studieren, Ausbildung oder ein Freiwilliges Soziales Jahr sind nur einige Optionen für die Zukunft. Deshalb raten Experten, dass sich Jugendliche bereits früh Gedanken über ihre Berufswahl machen.

Stuttgart (dpa/tmn) - Hunderte Ausbildungsberufe und noch mal mehr Bachelorstudiengänge: Suchen Abiturienten heute nach ihrem Weg nach der Schule, haben sie die Qual der Wahl.

"Aus Studienberechtigtenbefragungen wissen wir, dass viele sich davon überfordert fühlen", sagte Christian Kerst vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung auf der Bildungsmesse Didactain Stuttgart. Besonders wichtig sei deshalb, ausreichend Zeit für die Berufsorientierung einzuplanen.

"Das Kriterium: Welcher Studienplatz ist zu diesem Zeitpunkt noch zu haben, ist natürlich kein Gutes", erläuterte Jeannette von Wolff, Studienberaterin an der Universität Stuttgart. Tatsächlich komme so etwas aber immer wieder vor. Stattdessen sollten Abiturienten mit 16 ruhig anfangen, sich über ihre Berufswahl Gedanken zu machen - und unbedingt auch mehr machen als das, was in der Schule angeboten wird.

Didacta 2017

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