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Wer sich früh versichert, profitiert, falls tatsächlich eine Berufsunfähigkeit eintritt.

Verbraucherzentrale warnt

Berufsunfähigkeit: Versicherung früh abschließen

Studenten, Auszubildende und Berufsanfänger sollten möglichst früh eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Können sie tatsächlich nicht mehr arbeiten, drohen sonst erhebliche finanzielle Einbußen.

Werden Berufstätige krank und können nicht mehr arbeiten, haben sie in den ersten fünf Beitragsjahren keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Darauf weist die Verbraucherzentrale Thüringen hin. Eine private Versicherung kann dann beim Verlust der Arbeitskraft vor dem finanziellen Ruin schützen. Im Falle der Berufsunfähigkeit erhalten Versicherte monatlich eine in ihrem Vertrag festgelegte Rente. Die Absicherung gilt mit Vertragsabschluss.

Eintrittsalter und Gesundheitszustand maßgeblich

Entscheidend für die Höhe des Beitrages sind neben dem Beruf und der vereinbarten Rentenhöhe auch das Eintrittsalter und der Gesundheitszustand. Deshalb hat ein früher Vertragsabschluss einen Vorteil: Je jünger und gesünder der Versicherte ist, desto geringer sind die Beiträge. Die Versicherung greift, wenn die Berufsunfähigkeit von einem Arzt bestätigt wurde. Die Verbraucherschützer raten dazu, eine weltweit gültige Versicherung abzuschließen, falls der Student oder Auszubildende später im Ausland arbeitet. Zudem sollte die Möglichkeit bestehen, sich nachzuversichern, falls sich der Bedarf ändert.

dpa

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