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Im Gegensatz zu älteren Arbeitnehmern zögern junge Menschen bei der Berufsunfähigkeitsvorsorge.

Berufsunfähigkeitsvorsorge

Warum sich viele Arbeitnehmer nicht absichern

Hohes Interesse, kaum Versicherungsabschlüsse: Nur wenige junge Menschen sichern sich gegen das Risiko einer Berufsunfähigkeit ab. Warum das so ist, versucht eine neue forsa-Studie zu beantworten.

Laut der aktuellen forsa-Studie im Auftrag von Swiss Life Deutschland beschäftigen sich junge Menschen zunehmend mit dem Thema Berufsunfähigkeit. 54 Prozent der Bundesbürger unter 30 Jahren haben sich schon mit der Frage nach einer entsprechenden Absicherung auseinandergesetzt, selbst wenn sie keine solche Police abgeschlossen haben.

Warum viele noch zögern

"Das Interesse junger Menschen an einer Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist hoch", sagt Thomas A. Fornol, der als Geschäftsleitungsmitglied von Swiss Life Deutschland den Vertrieb der Versicherungssparte verantwortet. "Allerdings hat nur jeder Dritte eine solche Versicherung abgeschlossen. Viele wissen gar nicht, dass man sich als Schüler, Auszubildender oder Student in der Regel für wenig Geld gegen das Risiko einer Berufsunfähigkeit absichern kann." Das liebe Geld ist der Hauptgrund fürs Zögern. Nach eigener Einschätzung hat ein Drittel der Befragten nicht genug finanzielle Mittel zur Verfügung, um sich vor den finanziellen Folgen des Verlusts der eigenen Arbeitskraft zu schützen. Sie können – oder wollen – nur wenig dafür ausgeben. Dabei gibt es für Schüler, Auszubildende, Studenten und junge Arbeitnehmer spezielle Tarife, mit denen man sich günstig absichern kann.

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Gefahr erkannt - und doch nicht gebannt

Von 100 Arbeitnehmern, die mit 18 Jahren ins Berufsleben einsteigen, wird etwa ein Viertel berufsunfähig. Dies haben 51 Prozent aller Befragten in der Altersgruppe unter 30 Jahren richtig eingeschätzt. Die Umfrage zeigt jedoch, dass häufig die falsche Versicherung gewählt wird, wenn es darum geht, den Verlust der eigenen Arbeitskraft finanziell abzusichern. So wollen sich 57 Prozent der Befragten mit einer Unfallversicherung schützen, die jedoch die Hauptursachen für eine Berufsunfähigkeit nicht abdeckt. Diese liegen in psychischen Belastungen (31 Prozent), gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparats (28 Prozent). Unfälle sind lediglich in 14 Prozent aller Fälle der Grund, dass der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann.

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