1. Startseite
  2. Leben
  3. Karriere

Bewerbung auf Englisch: Welchen beliebten Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten

Erstellt:

Von: Andrea Stettner

Kommentare

Viele Jobs verlangen eine Bewerbung auf Englisch. Doch dabei können Bewerber in so mancherlei Fettnäpfchen tappen. Ein Fehler ist besonders „beliebt“.

Egal, ob Sie sich in einem internationalen Unternehmen bewerben oder im Ausland: Bei zahlreichen Stellenangeboten ist inzwischen eine Bewerbung auf Englisch Pflicht. Doch dabei gibt es nicht nur deutliche Unterschiede zu den deutschen Bewerbungsunterlagen – sondern auch zwischen der amerikanischen und britischen Version.

Auch interessant: Business-Englisch im Job - zehn beliebte Fehler der Deutschen.

Englische Bewerbungsunterlagen unterscheiden sich in manchen Punkten – dabei können Fehler passieren.
Englische Bewerbungsunterlagen unterscheiden sich in manchen Punkten – dabei können Fehler passieren. © agefotostockIimago

Unterschiede: Resumé, CV oder einfach nur in englischer Sprache?

So wird in den USA der Lebenslauf Resume oder Résumé genannt, in Großbritannien bezeichnet man ihn als Curriculum Vitae, oder kurz CV. Die beiden Versionen unterscheiden sich sowohl in der Form als auch Struktur, weshalb es sich lohnt, im Zweifel in der Personalabteilung nachzufragen, welche Version gewünscht ist.

Das Resume fällt etwa deutlich kürzer aus als der CV. Es sollte keinesfalls länger als eine Seite sein, empfiehlt karrierebibel.de, während der CV bis zu drei Seiten umfassen darf. Außerdem kommt es im Resume nur auf die wichtigsten Stationen an, wodurch Lücken im Lebenslauf gar nicht erst auffallen. Im sogenannten Objective sollen Bewerber in der US-Version zudem knapp darlegen, welche Aufgabe sie im Unternehmen genau anstreben.

Lesen Sie auch: Lebenslauf: Personaler überfliegen nur 7 Angaben – sie sind entscheidend.

Sie möchten keine Bewerbungstipps mehr verpassen?

Abonnieren Sie den kostenlosen Karriere-Newsletter von Merkur.de

Bewerbungsfotos sind unangebracht

Ein beliebter Fehler, den viele Deutsche bei ihrer Bewerbung auf Englisch machen, ist es, ein Bewerbungsfoto beizulegen. „Während das in Deutschland absolut üblich ist, ist es im englischsprachigen Ausland nicht gerne gesehen“, informiert Lene Setzer von CV-Coach im Gespräch mit Welt.de. Der Grund dafür ist relativ einfach: Die Antidiskriminierungsgesetze sind vor allem in den USA relativ strikt, weshalb viele Unternehmen befürchten, aufgrund dessen verklagt zu werden. Allein ein Bewerbungsfoto kann deshalb schon das Aus bei der Jobsuche bedeuten. Genauso verhält es sich übrigens mit Angaben zu Religion, Herkunft oder Alter – streichen Sie diese Angaben unbedingt aus Ihrem englischen Lebenslauf. Übrigens, so geben Sie Ihre Sprachkenntnisse richtig im Lebenslauf an.

Auch interessant

Kommentare