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Vorsicht, Fettnäpfchen: Diese Fehler sollten Sie besser vermeiden.

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Jobsuche: Zehn Fehler, die Sie unprofessionell wirken lassen

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Vom Lebenslauf bis zum Bewerbungsgespräch lauert so manches Fettnäpfchen, das Sie unprofessionell wirken lässt. Wir zeigen, wie Sie diese Fehler vermeiden.

Wer einen neuen Job sucht, weiß, wie anstrengend diese Zeit sein kann: Tausenden Stellenanzeigen werden durchforstet, bis man endlich ein paar Offerten gefunden hat, die interessant erscheinen. Dann heißt es: Lebenslauf polieren, eine schmissige Bewerbung verfassen und im Idealfall zu einem Vorstellungsgespräch zu gehen. 

Doch so sehr sich manche auch bemühen: auf dem Weg zum Traumjob lauert so manches Fettnäpfchen. Viele springen auch mit Anlauf hinein und wissen gar nicht, das Sie so manche Aktion unprofessionell wirken lässt. Diese Fehler sollten Sie laut Experten besser vermeiden:

1. Flapsige E-Mail-Adressen

Sie verwenden immer noch ihre alte E-Mail-Adresse aus dem Studium? Mit "SexyHexi", "Bierbong" oder "yolo85" setzen Sie sich bei potentiellen Arbeitgebern aber ganz schön in die Nesseln. Bevor Sie eine Bewerbung per E-Mail verschicken, legen Sie sich sich also besser eine professionelle E-Mail-Adresse mit Ihrem richtigen Namen zu.

2. Rechtschreibfehler

Eine ordentliche Bewerbung ohne Rechtsschreibfehler sollte eigentlich selbstverständlich sein. Trotzdem strotzen viele Bewerbungen geradezu vor Fehlern - sei es aus Schlampigkeit oder weil in der Hektik ein paar Fehlerchen übersehen werden.

Lassen Sie Ihre Bewerbung am besten immer durch ein Rechtschreibprogramm laufen (gibt es gratis auf vielen Online-Seiten) oder von einem Freund in Ruhe gegenlesen.

3. Standard-Anschreiben

Personaler merken, wenn ein Anschreiben standardmäßig an mehrere Unternehmen verschickt wurde. Das hinterlässt nicht gerade einen überzeugenden Eindruck. Auch wenn Sie nicht viel Zeit haben: Machen Sie sich die Mühe und beeindrucken Sie potentielle Arbeitgeber mit einem richtig guten, individuellen Anschreiben. Wieso wollen Sie ausgerechnet in dieser Firma arbeiten? Was reizt Sie an genau dieser Stelle? Spätestens im Vorstellungsgespräch kommen diese Fragen ohnehin.

4. Party-Fotos in der Bewerbung

Wer keinen Job hat, muss sparsam leben - das ist sicher jedem Arbeitgeber klar. Dennoch sollten Sie Ihre Bewerbungsfotos bei einem Profi machen lassen, der Sie vorteilhaft in Szene setzt. Die Fotos von der letzten Party oder am Strand von Mallorca werfen kein gutes Licht auf ihre Professionalität.

5. Bewerbung über Firmen-E-Mail verschicken

Auch das gibt es: Bewerber, die ihre Unterlagen über den E-Mail-Account der alten Firma schicken. Ganz schön dreist, denkt sich da der Personaler - und löscht ihre Bewerbung umgehend.

6. Schlimme Google-Ergebnisse

Tun Sie sich selbst einen Gefallen und googeln Sie sich vor Ihrer Bewerbung einmal selbst: Tauchen dabei Suchergebnisse auf, die Ihrem neuen Chef nicht gefallen könnten? Dann sorgen Sie dafür, dass diese Inhalte von Google verschwinden. Und polieren Sie bei der Gelegenheit auch noch Ihre Business-Profile bei Xing oder LinkedIn auf.

7. Sich über Skype peinlich präsentieren

Auch wenn ein Skype-Interview auf den ersten Blick locker erscheinen mag: Auch Interviews über Video-Schaltung sind reguläre Vorstellungsgespräche - und genauso sollten sie sich auch verhalten. Sorgen Sie dafür, dass der Hintergrund ihres Interview-Platzes ordentlich wirkt, kleiden Sie sich ansprechend (nicht in Jogginghose) und gehen Sie sicher, dass Ihre Kinder oder Mitbewohner nicht in das Gespräch platzen.

8. Unpünktlich sein

Pünktlichkeit ist bei einem Vorstellungsgespräch oberstes Gebot. Wenn Sie nicht unprofessionell erscheinen wollen, gehen Sie lieber 15 Minuten vorher los und testen Sie den Weg schon ein paar Tage vorher.

9. Nicht zu seinen Schwächen stehen

Wer im Bewerbungsgespräch immer um den heißen Brei redet, statt zu seinen Schwächen zu stehen, macht keinen guten Eindruck. Zeigen Sie lieber Selbstbewusstsein und erklären Sie, warum es im alten Job nicht gut lief. Damit imponieren Sie ihrem neuen Chef mehr, als sie vielleicht denken.

10. Über den alten Chef lästern

Auch, wenn der alte Chef ein Miesepeter und arroganter Fiesling war: Lästern Sie im Bewerbungsgespräch über ihn ab, rückt Sie das selbst in ein schlechtes Licht. Da fragt sich der neue Arbeitgeber sofort, ob Sie wohl auch über ihn so herziehen würden. Zeigen Sie ein bisschen Anstand und Würde - und lächeln Sie über Diskrepanzen einfach hinweg.

Was Sie bei Bewerbungen sonst noch beachten sollten, erfahren Sie hier.

Von Andrea Stettner

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