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Bewerbung: So formulieren Sie eine korrekte Absage

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Von: Jasmin Pospiech

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Wer eine Zusage auf eine Bewerbung erhält, sollte diese auch absagen, wenn er das Angebot nicht annehmen möchte.
Wer eine Zusage auf eine Bewerbung erhält, sollte diese auch absagen, wenn er das Angebot nicht annehmen möchte. © dpa / Christin Klose

Sie wollen bei einem Job absagen? Das kann unangenehm werden. Welche Fettnäpfchen Sie dabei umgehen sollten und wie Sie es am besten anstellten, erfahren Sie hier.

Viele kennen es: Sie haben eine Zusage auf eine Bewerbung erhalten, aber Sie sind nicht mehr am Job interessiert oder haben von einer anderen Firma ein attraktiveres Angebot erhalten. Wer eine Arbeit sucht, bewirbt sich schließlich in der Regel nicht nur auf eine Stelle. Was also tun, wenn sich ein Unternehmen bei Ihnen meldet - Sie aber einem anderen den Vorzug geben?

Bewerbung: Darum sollten Sie immer persönlich und schriftlich absagen

Die Bewerbung zurückziehen zu müssen ist vielen peinlich - aber unvermeidbar. Der Grund dafür: Melden Sie sich nicht mehr, so hinterlassen Sie keinen guten Eindruck bei der Firma. Außerdem wissen Sie nicht, ob Sie sich später noch einmal dort bewerben möchten oder man sich in der Branche, in der Sie arbeiten, kennt, daher empfiehlt es sich, eine höfliche Absage als Antwort zu formulieren. Doch wie macht man das am geschicktesten? Darüber klärt Sie die Redaktion auf.

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Um eine Bewerbung stilvoll abzulehnen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie rufen den Betreffenden direkt per Telefon an oder Sie schreiben eine Absage per E-Mail bzw. Brief. Ein persönlicher Anruf erfordert zwar Mut, birgt aber auch viele Vorteile.

So sparen Sie sich viel Zeit (und das Porto) und zudem wirken Sie so sehr selbstbewusst auf den Gegenüber. Schließlich zeigt diese Geste, dass Sie sich vor Konfrontationen nicht scheuen und Dinge auch offen (am Telefon) klären können. Das lässt Sie in einem guten Licht erscheinen und man erinnert sich meist auch später wohlwollend an Sie. Außerdem gehen Sie so sicher, dass die Information auch wirklich angekommen ist. Schließlich kann es sein, dass eine E-Mail oder ein Brief nicht ankommen.

Erfahren Sie hier: Aufgepasst: Ab sofort können Sie das Anschreiben bei der Bewerbung getrost weglassen.

Bewerbung: So sagen Sie richtig ab

Allerdings zeigen Sie auch mit einer schriftlichen Absage, dass Sie sich die Zeit und Mühe gemacht haben, einen entsprechenden Text zu formulieren. Das zeigt Wertschätzung gegenüber der jeweiligen Firma. Doch wie sieht eine richtige Absage aus? Es empfiehlt sich, eine schriftliche Absage auf eine Bewerbung wie das Anschreiben aufzubauen. Sprich mit:

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Grundsätzlich sollten Sie es vermeiden, in Ihrer Absage aus Verlegenheit Notlügen zu erfinden. Halten Sie Ihre Absage dagegen kurz und verzichten Sie besser auf lange Rechtfertigungen.

Bewerbung: Achten Sie auf diese drei Tipps bei der Absage

So gehen Sie am besten bei Ihrer Absage der Bewerbung vor:

1. Zuerst bedanken Sie sich für die Möglichkeit, sich bewerben haben zu dürfen und das entgegengebrachte Interesse an Ihrer Person.

2. Danach sollten Sie nur maximal zwei kurze Gründe nennen, warum Sie sich anders entschieden haben.

3. Am Ende schreiben Sie, dass Sie es bedauern, Umstände gemacht zu haben, aber Ihre Entscheidung nach reiflicher Überlegung gefällt haben.

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jp

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