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Muss ich meine Krankheit in der Bewerbung ansprechen?

Plaudern oder lieber schweigen?

Bewerbung: Muss ich Krankheiten ansprechen - oder darf ich sie verschweigen?

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Was muss der Arbeitgeber über Bewerber wissen? Sollte ich eine Krankheit Preisgeben oder darf ich sie auch verschweigen? Ein Experte klärt auf. 

Einen Job zu bekommen ist oft schon schwer genug. Wenn dann noch eine langwierige oder chronische Krankheit dazu kommt, neigt so manches Unternehmen dazu, den Bewerber von vornherein abzulehnen. Doch muss ich Krankheiten in der Bewerbung überhaupt ansprechen?

Experte: Bewerber sind bei manchen Krankheiten verpflichtet, sie preiszugeben 

Jein. "In bestimmten Fällen sind Bewerber [...] verpflichtet, krankheitsbedingte Umstände ungefragt offenzulegen", verrät Ulf Weigelt, Anwalt für Arbeitsrecht, in einem Gastbeitrag für die Zeit. Und zwar immer dann, wenn die Krankheit den Bewerber bereits zu Beginn an der Ausübung der Tätigkeit hindere. Ein alkoholabhängiger Taxifahrer müsste seine Alkoholsucht zum Beispiel preisgeben.  

"Auch ansteckende Krankheiten oder Erkrankungen, die zur dauerhaft fehlenden Eignung führen, müssen vom Bewerber ungefragt im Bewerbungsgespräch erwähnt werden, zum Beispiel Allergien bei einem Koch", so der Anwalt.

In diesem Fall sind auch Fragen nach einer bereits bestehenden Erkrankung im Vorstellungsgespräch erlaubtBei welchen Fragen Sie im Vorstellungsgespräch hingegen lügen dürfen, erfahren Sie hier.

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as

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

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