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Bewerbungsfotos selbst zu machen ist meist keine gute Idee.

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Bewerbungsfoto selber machen? Bloß nicht!

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Ein Schnappschuss vom Strand in Bali oder aus dem Passbildautomat: Selbst gemachte Bewerbungsfotos sind selten eine gute Idee. Eine Personalerin verrät, wieso.

Bewerbungsfotos vom Fotografen sind teuer: Für eine Bewerbungsserie zahlen Jobsuchende oft mehr als 80 Euro. Wer gerade arbeitslos ist, hat aber selten das nötige Kleingeld in der Tasche. In Zeiten von Smartphone und Digitalkameras sparen sich deshalb viele Arbeitssuchende den Gang zum Profi und machen ihr Bewerbungsfoto selbst. So verlockend Selfies auch sein mögen: Mit Amateur-Fotos schießen Sie sich bei Ihrem Traumjob schnell ins Aus.

Bewerbungsfoto: Das raten Personaler

Maja Skubella, Personalberaterin bei der Hamburger Karriereberatung "karriere & entwicklung", hat für die WirtschaftsWoche zahlreiche Bewerbungsfotos analysiert. Die Expertin rät Jobsuchenden, ihr Bewerbungsfoto bei einem professionellen Fotografen machen zu lassen: „Der Fotograf kennt sich aus, der weiß wie die Person ins rechte Licht gerückt wird und erfragt, welche Zielgruppe angesprochen werden soll“.

Ein guter Fotograf gibt Tipps zur Kleidung und Frisur, abgestimmt auf Jobposition und Branche. Nach dem Shooting bearbeitet er das Bewerbungsfoto und sorgt dafür, dass kleine Pickelchen oder Augenringe verschwinden. Außerdem berät er Jobsuchende bei der Bildauswahl. Wer seine Bewerbungsfotos selber macht, verpasst so die Chance auf einen kompetenten Blick von außen.

Lesen Sie auch: Body-Shaming im Job: So werden Übergewichtige im Beruf diskriminiert.

Selbst gemachte Bewerbungsfotos wirken unprofessionell

Bewerbungsfotos sind seit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zwar kein Muss mehr, bei den meisten Unternehmen sind sie aber nach wie vor gerne gesehen. So verschaffen sie sich einen ersten Eindruck vom Bewerber: Präsentiert sich der Kandidat professionell? Passt er ins Team? Wirkt er sympathisch?

Nicht nur bei der Wahl des Outfits und des Hintergrunds kann bei selbst gemachten Bewerbungsfotos einiges schief gehen: Harte Schatten, glänzende Haut und abstehende Haare überzeugen niemanden. Ganz im Gegenteil: Bewerber verschenken mit selbstgemachten Fotos die Chance, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen – und landen so womöglich auf dem Ablagestapel. Wer sich mit Bild-Ausleuchtung und -Nachbearbeitung nicht auskennt, sollte deshalb lieber die Finger vom Auslöser lassen.

Wenn Sie das perfekte Bewerbungsfoto haben, können Sie sich an die nächsten Schritte Ihrer Bewerbung heranwagen. Hier finden Sie eine Übersicht zu allen wichtigen Punkten eines erfolgreichen Bewerbungsprozesses.

Von Andrea Stettner

Von diesen Jobs träumen die Deutschen

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