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Manche Bewerbungsfragen können ganz schön knifflig werden. Doch Experten wissen, wie Sie im Vorstellungsgespräch am klügsten antworten.

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Experten raten: So antworten Sie richtig auf die beliebtesten Bewerbungsfragen

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Bewerbungsfragen im Vorstellungsgespräch jagen vielen einen kalten Schauer über den Rücken. Doch das muss nicht sein: Experten geben Tipps, wie Sie richtig antworten.

Endlich hat es geklappt mit dem Vorstellungsgespräch - und schon lauert die nächste Herausforderung: selbst die fiesesten Bewerbungsfragen souverän beantworten. Mit etwas Vorbereitung gelingt Ihnen das aber ganz sicher. Wir haben die besten Antworten auf beliebte Bewerbungsfragen zusammengestellt.

1. "Erzählen Sie mal etwas über sich!"

Bei dieser Aufforderung am Anfang des Bewerbungsgesprächs tappen wohl die meisten in die Falle. Viele spulen hier lediglich ihren Lebenslauf herunter - doch den kennen Personaler bereits. Auch falsch: Aus dem Privatleben erzählen, etwa, dass Sie verheiratet sind, zwei Kinder haben etc. 

Stattdessen will ihr Gesprächspartner hören, wie Sie sich selbst einschätzen und wie selbstsicher Sie Ihre Fähigkeiten darstellen, weiß die US-Karrierberaterin Tina Nicolai vom Bewerbungsportal Resume Writers’ Ink. "Der Arbeitgeber will von Ihren Leistungen hören, die Sie in zwei oder drei kurzen Antworten zusammenfassen", verrät sie dem Karriere-Portal BusinessInsider - etwa so: 

"Ich bin dafür bekannt, schwache Teams zu guten Teams zu machen, da ich sehr gut Probleme analysieren und Lösungen finden kann."  

Mehr zu Thema: Drei Arten von Bewerbungsfragen, die jeder kennen sollte.

2. "Warum wollen Sie den Job wechseln?"

Bei dieser Bewerbungsfrage können Jobsuchende ganz schön ins Fettnäpfchen tappen - etwa, in dem sie über den alten Chef lästern. "Solche Äußerungen tragen immer auch eine Aussage über meine eigene Ethik in sich. Es geht schließlich darum, wie ich mit Menschen, mit denen ich nicht gut klarkomme, umgehe", verrät Managerberaterin Carmen Schön in einem anderen Beitrag des Karriere-Portals. 

Auch überschäumende Ehrlichkeit kann hier nach hinten losgehen, wenn Sie etwa Ihr mangelndes Engagement, Ihre Schwächen oder Fehler als Grund für den Jobwechsel angeben. "Man könnte stattdessen sagen: 'Ich bin Experte im Bereich xy, von mir wurde aber Expertenwissen im Bereich z verlangt. Ich habe festgestellt, dass dieser Bereich nicht unbedingt meine Stärken trifft und dass ich mich in ihn auch nicht einarbeiten möchte'", rät Schön. Oder positiv ausgedrückt: "Ich möchte meinen inhaltlichen Schwerpunkt verändern und das ist in meinem aktuellen Unternehmen nicht möglich."

Weitere gute Gründe: 

  • Sie streben eine Führungsposition an,
  • wollen international tätig werden,
  • in einer anderen Firmenkulturarbeiten (Startup statt Großunternehmen) oder 
  • den Ort wechseln - etwa, weil die Familie umzieht. 

Was andere Experten bei der Frage nach dem Jobwechsel raten, lesen Sie hier.

3. "Warum sollten wir Sie einstellen?"

Bei dieser Bewerbungsfrage geht es Personalern darum, herauszufinden, welchen Mehrwert Sie dem Unternehmen bieten. Und über den sollten Sie sich schon im Vorfeld des Bewerbungsgesprächs Gedanken machen. Das Jobportal Stepstone nennt etwa folgende Punkte, die sich als Basis für Ihre Antwort eignen: 

  • Praktische Erfahrung in der Branche,
  • enormes Fachwissen und Weiterbildungen, die auf das Anforderungsprofil passen (auch erzielte Preise, Auszeichnungen etc.),
  • Ihre Mentalität, die zur Unternehmensphilosophie passt,
  • Soft Skills, die im Job gefragt sind und Ihren Charakter unterstreichen oder 
  • Erfahrungen als Teamplayer bzw. als Führungskraft.

Die genannten Eigenschaften müssen Sie dann lediglich mit Beispielen aus Ihrem Arbeitsalltag untermauern. So könnte etwa eine perfekte Antwort aussehen: "Die Herausforderungen, in der sich die Branche gerade befindet, habe ich schon bei anderen praktischen Arbeiten kennengelernt. Ich habe daher viele Ideen und Erfahrungen, wie diese Dinge gelöst werden können und vor allem auch wie es sicher nicht geht."

Lesen Sie auch: 30 richtig schwere Bewerbungsfragen großer Unternehmen.

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as

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

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