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„Was sind Ihre Schwächen?“ So beantworten Sie diese heikle Bewerbungsfrage, ohne zu lügen

  • Andrea Stettner
    vonAndrea Stettner
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Die Frage nach den Stärken und Schwächen mag abgedroschen klingen, wird in Vorstellungsgesprächen jedoch immer wieder gerne verwendet. Wie Bewerber sie geschickt umschiffen.

Schwächen besitzt jeder Mensch, das wissen auch Personaler. Nur manche davon können für einen reibungslosen Arbeitsalltag eher hinderlich sein. Deshalb ist diese Frage im Vorstellungsgespräch auch so beliebt.

Frage nach den Schwächen: Warum wird sie im Bewerbungsgespräch gestellt?

Mit der Frage nach den Schwächen wollen Personalverantwortliche Bewerber nicht ärgern – auch wenn sie zunächst einmal unangenehm erscheint. Vielmehr liegt ihnen viel daran, den idealen Bewerber für die Position zu finden. Und die Antwort darauf verrät viel über die Persönlichkeit des Kandidaten und seine fachliche Eignung.

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Schwächen im Vorstellungsgespräch umschiffen – so geht‘s

Doch wie antworte ich auf die Frage nach den Schwächen, ohne mich dabei in ein schlechtes Licht zu rücken? Eines steht fest: Allzu direkt sollten Sie Ihre kleinen oder größeren Unzulänglichkeiten nicht herausposaunen, schließlich geht es im Bewerbungsgespräch immer noch um Selbstmarketing. Aber auch Lügen ist keine gute Idee: Die Antwort „Ich habe gar keine Schwächen“ wird Ihnen niemand abkaufen. Auch abgedroschene Floskeln wie „Ich bin zu perfektionistisch “ rufen allenfalls noch ein müdes Lächeln hervor.

Statt sich um eine konkrete Antwort zu drücken, empfehlen Bewerbungsexperten daher, bei den eigenen Schwächen vor allem authentisch zu bleiben und sie dabei geschickt zu verpacken: Indem sie gleich im Anschluss an die Antwort mit einem großen „aber“ darlegen, dass Sie in diesem Punkt an sich arbeiten. Etwa so:

  • „Vor Präsentationen bin ich immer extrem nervös. Aber ich bereite mich immer sehr gut vor, um mehr Sicherheit zu erlangen. Außerdem übe ich die Vorträge zuhause vor dem Spiegel ein.“

„So signalisieren Sie Ihrem Gesprächspartner, dass Sie aufrichtig sind, sich selbst gut einschätzen und sich stetig weiterentwickeln möchten“, erklären die Bewerbungsexperten des Personaldientsleisters Robert Half. Mit dieser Taktik gewinnen Sie immens an Glaubwürdigkeit und hinterlassen gleich einen guten Eindruck. Übrigens: Wie Sie Ihre Gesprächspartner schon innerhalb der ersten Sekunden des Vorstellungsgesprächs von sich begeistern, verraten wir Ihnen hier.

Ihre Meinung ist gefragt

(as)

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

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