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Bewerbung: Drei typische Fragen im Vorstellungsgespräch – und die passenden Antworten dazu

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Von: Andrea Stettner

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Eine Bewerberin im Interview. Bestimmte Bewerbungsfragen stellen Personaler den Jobsuchenden immer wieder.
Bestimmte Bewerbungsfragen stellen Personaler den Jobsuchenden immer wieder. © Monkey Business 2/imago-images

Bewerbungsfragen clever zu beantworten, ist nicht immer ganz einfach. Wir stellen drei typische Beispiele vor und zeigen, worauf es Personalern bei der Antwort ankommt.

Endlich flattert die Einladung zum Vorstellungsgespräch ins Haus. Jetzt sollten sich Bewerber gut vorbereiten, um im Jobinterview bei kniffligen Bewerbungsfragen nicht ins Schleudern zu geraten. Wir zeigen, welche Fragen im Vorstellungsgespräch immer wieder auftauchen – und wie Sie idealerweise darauf antworten.

Frage 1: „Warum möchten Sie bei uns arbeiten?“

Diese Bewerbungsfrage stellen Personaler, um zu prüfen, wie es um die Motivation des Bewerbers für die Position und das Unternehmen steht: Ist die Stelle wirklich der Traumjob, in welcher der Bewerber all seine Fähigkeiten optimal einsetzen kann? Oder ist der Job vielleicht nur ein Notnagel, um schnell aus der Arbeitslosigkeit zu entkommen? Beantworten Sie die Frage also nach diesen Gesichtspunkten: Was gefällt Ihnen an der Jobbeschreibung und am Unternehmen am besten? Warum sind Sie dafür so gut geeignet?

Etwa so: „Ich möchte bei Ihnen arbeiten, weil mich Radsport schon immer begeistert hat. In meiner Freizeit unternehme ich regelmäßig Mountainbike-Touren mit meinen Freunden. Außerdem gefällt mir, dass Sie in der Firma besonderen Wert auf Kunden- und Serviceorientierung legen. Da ich viele Jahre im Kundenservice gearbeitet habe, weiß ich natürlich, was Endverbrauchern wichtig ist. Diese Kenntnisse möchte ich nun als Leiter der Marketingabteilung einbringen.“

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Frage 2: „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“

Mit diesem Klassiker unter den Bewerbungsfragen will Ihnen der Gesprächspartner in Sachen Karriereziele auf den Zahn fühlen, und inwieweit die ausgeschriebene Stelle da hinein passt. Zudem stellt diese Frage auch die Loyalität zum Unternehmen auf den Prüfstand: Jobhopper, die sich nach einem Jahr wieder nach einem anderen Arbeitgeber umsehen, sind schließlich nirgends gern gesehen. „Jede Antwort, die verdächtig nach Zwischenschritt, Zwischenlösung oder gar Kompromiss klingt, kickt Sie ins Aus“, warnen auch die Experten von karrierebibel.de. Der ausgeschriebene Job muss sich also möglichst nahtlos in Ihren „Masterplan“ einreihen.

Eine Antwort könnte so aussehen: „Mein aktuelles Ziel ist, ein Unternehmen zu finden, in dem ich mich beruflich und als Persönlichkeit weiterentwickeln kann. Dazu möchte ich in den nächsten Jahren mehr Managementaufgaben und Personalverantwortung übernehmen. In Ihrem Unternehmen sehe ich die besten Chancen, diese Ziele zu erreichen.“

Frage 3: „Wie gehen Sie mit Stress um?“

Ihr zukünftiger Chef möchte natürlich Mitarbeiter einstellen, die auch in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf bewahren. Genau das sollten Sie auch mit Ihrer Antwort herauskehren.

Mögliche Antwort: „In meinem letzten Job fiel regelmäßig viel Arbeit an, die wir innerhalb kürzester Zeit zu bewältigen hatten. Dabei habe ich gelernt, richtig mit Stress umzugehen: Ich setze meine Prioritäten und plane meine Zeit entsprechend ein. So kann ich jede Arbeit in der vorgesehenen Zeit erledigen.“ 

Mehr zum Thema: Vorstellungsgespräch: Mit diesem 4-Sekunden-Trick hinterlassen Sie gleich einen guten Eindruck.

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