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Wer Bier trinkt, kommt leichter durchs Studium - na dann Prost!

Wissenschaftlich belegt

Verrückt: Biertrinker brechen seltener das Studium ab

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Bier, Schnaps und Wein scheinen doch nicht so schlecht zu sein: Wer trinkt, studiert deutlich erfolgreicher - der Grund hat mit Alkohol aber eher wenig zu tun.

Jeder dritte Studierende soll laut dem "Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung" (DZHW) in Deutschland sein Studium hinschmeißen. Die Gründe dafür sind vielfältig, viele scheitern an den hohen Anforderungen des Studienfachs oder können sich nicht motivieren. Vielleicht hätten aber einige von ihnen länger durchgehalten, wenn sie mehr Bier, Wein oder Cocktails getrunken hätten. Klingt verrückt? 

Studie belegt: Wer im Studium trinkt, hält länger durch

Eine Studie, die dänische Wissenschaftler mit Studenten durchgeführt haben, belegt tatsächlich, dass deutlich weniger Frauen und Männer ihr Studium abbrechen, wenn sie Alkohol trinken. Entscheidend für den Erfolg ist jedoch nicht das Getränk an sich oder der Alkoholgehalt, sondern vielmehr die gesellige Runde, in der die meisten Alkohol trinken. 

Auf Studentenpartys schließt man Freundschaften mit Kommilitonen und verbündet sich im alltäglichen Kampf um gute Noten. Wer aber lieber alleine daheim sitzt, verliert schnell den sozialen Anschluss zu seinen Mitstreitern - und so auch ein großes Stück Motivation, um das Studium erfolgreich abzuschließen.

Die Studie wurde zwischen Oktober 2016 und März 2017 mit rund und 14.000 Studierenden durchgeführt. 

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Von Andrea Stettner

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