Vorstellungsgespräche können zur echten Bewährungsprobe werden.
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Vorstellungsgespräche können zur echten Bewährungsprobe werden.

Brainteaser

Brainteaser-Fragen: Die härtesten Fragen im Vorstellungsgespräch - sie bewirken nichts Gutes

"Erzählen Sie etwas über sich." Keine leichte Sache. Dennoch: Wer diesen Satz im Vorstellungsgespräch hört, kann sich vergleichsweise noch glücklich schätzen.

  • Manche Fragen im Vorstellungsgespräch können ziemlich unbequem sein.
  • Der Grund für fiese Bewerbungsfragen ist meist, Kandidaten unter Druck zu setzen und Stress zu verursachen. Doch funktioniert das wirklich?

Stress durch Brainteaser-Fragen im Vorstellungsgespräch: Was bewirken sie bei Bewerbern?

Fiese Bewerbungsfragen sollen Kandidaten aus der Reserve locken und möglichst viele Informationen über ihren Lebenslauf und ihre Persönlichkeit aus ihnen herauskitzeln. Diese Fragen nennen sich Brainteaser-Fragen. Doch funktioniert das? Organisationspsychologe Don Zhang führte dazu mit seinen Kollegen Scott Highhouse und Chris Nye von der Louisiana State University eine Studie durch.

Dabei haben die Forscher festgestellt, dass Brainteaser-Fragen keine sinnvollen oder arbeitsrelevanten Fähigkeiten und Fertigkeiten messen. Darüber hinaus werden die Bewerber möglicherweise sogar vom Unternehmen abgeschreckt, wenn die Fragen als irrelevant und belastend empfunden werden.

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Video: Mit diesen Tipps kann beim Bewerbungsgespräch nichts schief gehen

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Warum also stellen Personaler Brainteaser-Fragen in Bewerbungsgesprächen?

Stellen Personaler diese stressigen Bewerbungsfragen nur, um ein Gefühl der Überlegenheit oder der Macht gegenüber dem Bewerber zu bekommen? Um dies zu beantworten, befragten die Forscher um Zhang 167 Interviewer, um negative Züge der Persönlichkeit darstellen zu können und herauszufinden, welche Sorte Mensch derartige Fragen stellt.

Die Teilnehmer wurden gefragt, ob sie während eines Bewerbungsgesprächs den Kandidaten Brainteaser-Fragen stellen würden. Die Studie fand heraus, dass Interviewer mit hohem Narzissmus und Sadismus eher bereit waren, Brainteaser-Fragen zu stellen.

Aus der Sicht eines Bewerbers ist das Vorstellungsgespräch jedoch der erste direkte Kontakt mit seinem potentiellen neuen Arbeitgeber. Eine belastende Erfahrung beim Vorstellungsgespräch kann sich dabei negativ auswirken.

Auch interessant: Diese Frage ist 90 Prozent aller Bewerber unangenehm - Ihnen auch?

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

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