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Wer lange am Schreibtisch sitzt, braucht einen guten Stuhl. Und der sollte an den eigenen Körper angepasst werden. Foto: Robert Schlesinger

Bürostuhl ist bei vielen Mitarbeitern falsch eingestellt

Langes Sitzen beansprucht vor allem die Wirbelsäule. Viele Schreibtischarbeiter klagen daher über Rückenschmerzen. Die richtige Einstellung des Bürostuhls kann die Beschwerden jedoch verhindern.

München (dpa/tmn) - Büroarbeiter sollten darauf achten, dass ihr Stuhl richtig eingestellt ist, um keine Rückenschmerzen zu bekommen. Denn oftmals stimmt die Sitzhaltung nicht. Bei der rückenfreundlichen Nutzung des Bürostuhls gelten ein paar Grundsätze.

"In vielen Betrieben gibt es gute Stühle, aber die Beschäftigten haben sich damit noch nie befasst", sagt Andreas Tautz, Vorstandsmitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM). Wichtig ist, beim Knie- und Ellbogengelenk auf einen 90-Grad-Winkel zu achten, erklärt Tautz.

Die Füße sollten flach auf dem Boden stehen, die Arme möglichst flach auf dem Tisch liegen. Die Sitzfläche ist am besten leicht nach vorne gekippt, der Kopf sollte beim Blick auf den PC leicht nach vorne geneigt sein.

Außerdem sollten Mitarbeiter die Sitz- als auch die Rückenfläche ganz in Anspruch nehmen und zum Beispiel nicht vorne auf der Spitze der Sitzfläche hocken. Noch wichtiger ist es, nicht andauernd auf dem Stuhl zu verharren. Sich zwischendurch zu bewegen, ist ein Muss.

Wer unsicher ist, ob er seinen Bürostuhl richtig eingestellt hat, kann etwa beim Betriebsarzt oder bei der Fachkraft für Arbeitssicherheit im Betrieb um Hilfe bitten.

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